spice up your life

Arbeitsleben, Alltag nachm Urlaub... das schaut auch bei mir so aus als daß die Kocherei auch wieder Fahrt aufnimmt. Wednesday Flavours, ich hab mal wieder mittwochs gekocht mit einem kleinen Dinner zuhause. Das macht mal wieder Spaß sich auszutoben und für Gäste zu kochen. In bester Petz-Manier hab ich mich gar nicht zurückgehalten sondern einfach rausgehauen. Vielleicht spiegelt sich ein Gang auch in einem Song wider - oder umgekehrt.
 
 
Hier ist bspw. das Alameda inspirierend mit dem Fischgang. Ich hab Forelle genommen und klassisch gebraten. Dazu Schinken, den Bratensatz mit Sherryessig abgelöscht und den Fisch mit der Reduktion und Butter poeliert. Steirer Joghurt mit Gurke und Tomate, fertig ist der Lack.
 
Ein songdish gibt es mit ANSIEDAD:
 
 
Schweinefilet mit Pfeffer-Rahm-Sauce, Tikka-Masala-Polenta und Verduritas
 
Dieses Mal im Gemüse roh gehobelte Pastinake. Die wird dünn gehobelt, gesalzen, gezuckert und mit etwas Marillen-Essig mariniert. Selbst eingelegte Essiggurke, frische und semigetrocknete Tomate flankieren dieses Mal dieses Gericht.
 
Ein Dessert gibt es auch, hier in zwei Teilen. Summervibes als süßer Abschluß:
 
 
Kirschmichel eiskalt & Zwetschge mit Zimt, Vanille und Schokolade
 
Die Idee mit dem Kirschmichel entstand aus dem Gebäck mit Kirsche und Mandel. Im Boden etwas Himbeer-Gsälz, das Granite wird erst mit Kirsche hergestellt. Die wird mit Johannisbeer-Pulver und Puderzucker aufgekocht, gemixt und passiert. Eingefroren und abgeschabt das Herz des einen Teils welcher mit gerösteter Mandel abgeschlossen wird. Das Dessert vom Sonntag hat mir so gut gefallen daß es hier den zweiten Teil macht.
 
 
Bei BRINGING YOU DOWN gehts mir darum durch ein Obst für ein Dessert zu jagen. Das hat mit Rhabarber funktioniert und kann sich mit Zwetschgen ebenso sehen lassen.


3 x Zwetschge

Für dieses Dessert braucht man erst einen Zwetschgenröster. Am besten den welchen man eh schon für ein anderes Gericht gemacht hat. Einen Teil davon wird zum Püree. Passiert wird draus ein Granite und mit Zimt ein Panna Cotta.

Markt in Tailfingen heißt bei der aktuellen Motivation daß ich eigentlich mit viel zu viel heimkomme. Ich setz erstmal einen Tomatenfond an und bereit sonstige Dinge vor. Die nächsten Gerichte sind aus dem letzten Urlaub in Donosti inspiriert. Ob es die Ruta ist, im 887 oder im Gatxupa... hier kommt alles auf den Teller.
 
Vor allem einen Abend möcht ich gern abbilden und dieses Gericht geht raus an MI MEJOR COLEGA. Ich bin Beni für zwei Dinge sehr dankbar. Zum einen für seine Freundschaft allgemein und im speziellen für den Ausflug nach Aia zu Kaotiko. Wir waren davor in Zumaia, u.a. auf Cazuelas jeweils mit Fisch und Pilzen. Ausgeschaut hat das ganze jetzt nicht gerade wie am nächsten Tag im Mugaritz, geschmeckt hat es dennoch allemal. Die Strecke der Küste entlang ab in die Berge ist inspirierend für dieses mar y muntanya:


Saibling mit Duxelles, Steirer Joghurt & Ajada

Für das Duxelles nehm ich Pfifferlinge, Champignons und Knoblauch. Das wird angeschwitzt und mit dem Pfeffersalz aus Donosti abgeschmeckt. Der Saibling wird mit Tomaten-Anana-Salz gewürzt und gebraten. Ergänzend kommt Steirer Joghurt und Ajada auf den Teller.

Talos mach ich auch wieder, natürlich mit Bier und natürlich mit ASCHESAMMELN.


Geschnetzeltes Taco mit Bier, Tomate & Mandel

Die einzige Änderung ist statt Senf-Erbse ein bissle Steirer Joghurt.
 
Bis jetzt sind While She Sleeps irgendwie an mir vorbei gegangen. Wenn man jedoch mal auf Youtube ein Video seiner bisherigen Lieblingsbands anschaut dann kommen da solche Vorschläge wie The Amity Affliction oder eben diese Band. Beim reinhören in mehrere Songs gefällt mir das schon richtig gut. Sogar so gut daß bei mir die letzten Alben in der Anlage rotieren. Ist schon ne geile Rockband.
 
 
Ich hab noch Talos und Duxelles, dann mach ich Quesadillas. Samstags bin ich beim Frühstück gern etwas härter unterwegs, da kann es so etwas schonmal geben. Inspiriert vom Gatxupa und WIDE AWAKE hier eine Version von mir:


Quesadillas

Für die Füllung nehm ich Duxelles, Bergkäse, etwas Etorki und Tomaten-Concasse. Das wird in zwei meiner Pfannkuchen verteilt und kommt nochmal in die Pfanne. Aufgeschnitten und gestapelt ein herrliches Frühstück.
 
 
Ceviche oder eine Neuauflage von SOMETHING DIFFERENT. Das Gericht gibt es seit letztem Jahr und beschäftigt sich mit diesem Thema. Bei der wieder entdeckten Freude an lateinamerikanischer Küche ist Ceviche quasi ein Muss. Einfach einen frischen Fisch nehmen, säuern, gut abschmecken und das knuspriges dazu.


Cevitxajo con Almdudler

Das Wordspiel ist naheliegend von wegen Ceviche mit Knoblauch. Die Forelle wird mit Zitrone und Jalapeno angemacht. Der Knoblauch wird konfiert. So entsteht ein Knoblauchöl und knuspriger Knoblauch. Zu der Ceviche kommt dieses Öl, etwas Zucker, Olivensalz, Tomatenconcasse und Olivensalz. Der Knoblauch und rote Zwiebel als Topping und fertig ist dieses Pintxo. Begleitet wird es von Almdudler, find ich sehr passend und erfrischend.
 
Weiter gehts am Herd, ich mach Ravioli bzw. eine Art Schlutzkrapfen. Handcrafted sozusagen...
 
 
Ich hab ja ein neues Ravioli-Rad. Nennt man das so? Könnte ja nochmal nachschauen, aber auch egal. Auswellen wie eine Nonna, einschlagen und rädeln. Es ist immer wieder schön wenn die Dinger auch halten.
 
 
Handgemachte Ravioli liebe ich. Ihr könnt euch denken daß auch hier Latein-Amerika eine Rolle spielt. Denn die Idee beim nächsten Gericht entstammt aus zwei Restaurants. Einmal gab es das erste Mal Pasta in Donosti bei Antonio und über das Gatxupa ist eh jeder Zweifel erhaben. Inspiriert von HURRICANE vermisch ich diese beiden Richtungen und mach was vegetarisches draus.
 
 
Latin Schlutzkrapfen
 
Bei den Überlegungen wie das Gericht ausschauen könnte fiel mir auch die Bergküche von Edorta ein. Ich find es ganz witzig dieses Alpengericht zu entlehnen. Den Nudelteig mach ich mit etwas Cafe de Paris Gewürz welches auch in die Brösel kommt. In den Teig kommt Kartoffel mit Kräutersalz, Paprika-Frischkäse und Petersilie. Als Sockel für die Ravioli dienen Vichy Karotten. Als Brunoise mit Salz und Zucker angezogen nehm ich zum Garen Marillen-Essig. Die Sauce ist eingekochter Tomatenfond mit Zwiebel, Knoblauch und Paprika. Die Ravioli kommen in Paprika Brunoise mit etwas Öl, Butter und Petersilie. Abgerundet mit Kürbiskernöl ein sehr schönes Gericht!
 
Sonntag und auch hier frühstücke ich gerne ausgiebig. Es gibt einmal ein VAMOS A VOLAR:
 
 
Salzkammergut Schawarma
 
Das Mohnstangerl wird noch mit Tomaten-Salz gewürzt. Mein Lieblingstartar mit Marillen-Essig und Berbere ist das Herzstück dieses Gerichts. Steirer Joghurt kommt auf die unter Hälfte, darauf das Tartar. Auch hier die Technik des confierten Knoblauchs. Im Öl garen Pfifferlinge. Gelbe Tomate und Petersilie vollenden dieses Gericht.
 
Wenn ich in Donosti morgens unterwegs bin geht es stets in den Croissant-Laden. Die Besitzerin kennt mich auch schon und meine Bestellung. Inspiriert davon ist HOY ES MI DIA:
 
 
Croissant y Cafe con Leche
 
Von der Quesadilla hatte ich noch Füllung also mach ich zweierlei Croissant. Klassisch mit Schinken, Bergkäse, Frischkäse und Tomate sowie die Pilz-Version. Schwarzkümmel sorgt für noch mehr Geschmack, dazu ein Milchkaffee.
 
Rückblende zu einem Freitag im Txuleta. Da meint es Maddi stets gut mit mir und den Snacks die zum Getränk gereicht werden. Manchmal denke ich sie hat Angst daß ich verhungere. Bereits geordert sind Huevos Aginaga und Freitags gibt es Chicken Wings. Das reicht eigentlich normalen Leuten, anschließend im AFN war ich eher zum Trinken. Der Text von EMPIRE OF SILENCE und die Begebenheit inspiriert dieses Gericht.


Txiken Wings mit Ei

Für die Wings nehm ich passierte Tomate, Tomatenfond, Salz, Zucker und Paprika und koch eine Marinade vor. Darin werden die Wings über Nacht eingelegt und kommen in den Ofen. Nebenher mach ich eine Emulsion aus Eigelb, Sahne, Ajada und Piment d' Espellete.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

en mi cocina despues Donosti

Nach Donosti oder wenn man erstmal wieder einkaufen und sich selbst was kochen soll. Man gewöhnt sich schon an ein gewisses Lotterleben. Bei so vielen Eindrücken macht man am besten erstmal wieder etwas zum Eingrooven und was man im Tiefkühler hat. Ganz easy ist der Beginn mit diesem Gericht:
 
 
Pasta A Fuego Negro
 
Eine Dose Tomaten wandert schon automatisch mit. Daheim dann der klassische Ansatz mit Zwiebel, Knoblauch, Rotwein, Essig, Paprikapulver und Chili. Eingekocht wird eine schöne Sauce draus. Kaffebrösel dazu und fertig ist ein schönes Pasta-Gericht.
 
Danach Buns backen. Dafür nehm ich das Gewürz mit Guindilla Pfeffer und Salz welches ich auch fürs Tartar im AFN genommen hab. Salz, Zucker, Hefe dazu sowie Milch und Wasser. Vorm Garen mit Wasser besprühen und mit Tomaten-Anana-Salz bestreuen. Mit dem Resultat bin ich sehr zufrieden.
 
 
Es gibt wenig was ich in Donosti vermisse, eigentlich nur zwei Dinge - Leberkäs und Weißbier. Wenn ich schon so ein Bun habe, dann mach ich ein HEUTE FAHR MA POLIZEI:
 
 
Käs-Leberkäs im Basque Bun mit Biersenf und Essiggurkerl
 
Weiter geht es mit etwas was ich hier zuhause vermisse aus Donosti. Wieviel Croquetas es dieses Mal gewesen sind... ich hab keine Ahnung. Jedenfalls hab ich noch welche von 56:
 
 
Croketas de Favoritos
 
Zwischendurch ist Markt welchen ich natürlich besuche. Ein Fischgericht fällt in Ermangelung des entsprechenden Standes aus. Dennoch wird der Einkaufskorb gut gefüllt und der Kühlschrank schaut wieder vernünftig aus.
 
Gutes Bun ist da, frittieren läuft. Kann man gleich ein paar Zwiebeln machen und als Hommage für den Bruger zwischendurch ein THE THING THAT SHOULD NOT BE. Wenn ich schon eine Tomatensauce ansetze kann ich gleich noch ein Curry-Ketchup ableiten.
 
 
Lamm-Curry-Burger mit Pommes & Senf-Erbse
 
Für den Burger gibt es den Ketchup, Ruccola, Cocktail-Tomate, Vadouvan-Lamm, frittierte Zwiebel und Essiggurke. Die Kartoffeln werden mit Kräutersalz im Ofen gegart. Die Creme ist ein Erbsen-Püree mit dem gleichen Salz, grünem Pfeffer, Jalapeno und Pfefferoni-Senf.
 
Samstag heißt es dann so halb fuera de mi cocina. Wir sind zum Bandgrillen von Electric Love eingeladen. Das freut uns sehr, das Trio der Küchenparty und des Urlaubs setzt sich in Bewegung. Mit im Gepäck hausgemachte Würstle. Dafür genommen: Schweinenacken, Zwiebel und Knoblauch angeschwitzt, frische Petersilie, Cumin, Piment d' Espellete, Räucherpaprika, Salz und Pfeffer. Der geübte Leser erkennt daß es Richtung Txistorra geht. Weiter haben wir BBQ-Joghurt, Paprika-Gsälz und semigetrocknete Tomaten dabei.
 
Dort angekommen ist es so familiär und macht mit meinem Namenskollegen am Grill richtig Spaß:
 
 
Der Grill kann auch was, da entsteht eine etwas andere Hitze als bei mir zuhause. Hinter uns noch ein Grillhäusle wo auch lauter leckeres Zeugs rauskommt. So schaut das ganze im Ergebnis aus:
 
 
Das gebotene knüpft daran an wo wir in Donosti aufgehört haben. Formidabel und viel! Der Abend mündet in schöne Unterhaltungen. Vielen Dank für alles meine Freunde!
 
Sonntag und einer der wohl letzten richtigen Sommertag. Ich mach in der Küche etwas schneller um das Freibad zusammen mit Frank mit meiner Anwesenheit zu beehren. Davor Vorbereitung eines neuen Desserts und danach ein neues Songdish inspiriert von ASCHESAMMELN der Donots. Von genug nie genug, das erinnert mich an unsere Abende bei Bruno im Gatxupa. Ich wollt daher was mexikanisch angehauchtes machen:
 
 
Geschnetzeltes-Taco mit Bier, Tomate & Mandel
 
Ein etwas dickerer Crepe mit Bier im Teig bildet die Grundlade. Schweinefilet in Würfeln angebraten, mit Bier abgelöscht und mit Pfefferrahmsauce glasiert kommt als Füllung. Die wird ergänzt von dreierlei frischer Tomate, Mandeln und etwas Senf-Erbse sowie frischer Petersilie.
 
Mein Dessert beschäftigt sich mit Klassikeren an Zutaten und Techniken. Wie so oft ein Glas und eine Art Tigreton. Abgeleitet von meinem Dessert neulich im AFN schaut der süße Abschluß ganz ohne Song so aus:
 
 
Zwetschge mit Zimt, Vanille & Schokolade
 
Ein Zwetschgenröster mit Aroniasaft und Johannisbeer-Gelee ist der Sockel. Aufgefüllt wird mit einem Mousse mit Kokosblütenzucker, Zimt und Vanille. Das Topping ist ein Schokoladencrumble.

Donosti pt. VII

Noch zwei volle Tage in Donosti bei der Semana Grande und am Montag wieder Croissant und Supermarkt. Das Wetter gibt eher einen Shopping-Trip her welcher auch das Gedeck aus Txangurro und Patatas beinhaltet. Es ist der Piraten-Tag mit dem Abordaje. Das sollen die Jungs auch sehen.
 
 
 
Dem Zuschauen find ich immer wieder lustig. Lauter Leute die Floße entern oder mit eigenen Wasserfahrzeugen um fünf das Meer entern. Ein Besuch der Foodtrucks vorm Kursaal mit einem Burger steht auch an. Der ist so mächtig daß die Ruta dieses Mal schon fast schmal ausfällt. Wir sehen ein super Feuerwerk, ein schönes Konzert und für mich gehts noch in Bars bis zum Be Club.
 
Dienstag und letzter Tag beginnt mit Spanferkel im La Cuchara de San Telmo. Es geht nichts über ein gesundes Frühstück bevor man sich noch Bravas im Txuleta rein schaufelt. So geht es an den Strand. Schön daß es nochmal klappt. Wie genießen das sehr.
 
Den letzten Abend verbringen wir bei einer Croqueta im Txuleta und dem Degustations-Menü im AFN. Das geht bis zum Feuerwerk, aber egal. Mit dabei ist Txitxarro:
 
 
Der Abend klingt in netter Gesellschaft schön aus. Die Jungs aus der Küche nochmal zu sehen macht mir Freude.
 
Am Morgen der Abreise bin ich sentimental aber glücklich. Die Morgenstimmung einzufangen Richtung Busstation... ich komm mir vor als wäre ich erst gestern angereist so kurzweilig war das.
 
 
Donosti, das war eine richtig tolle Zeit bei dir! Die gleiche Stadt, das gleiche wechselhafte Wetter und trotzdem ist es immer wieder wunderschön und lebt von diesen Begegnungen mit tollen Menschen.
 
An meine Bros, an Beni, ans AFN, an Kaotiko und alle meine Freunde dort - MIL ESKER!
 

Donosti pt. VI

Samstag, eher Mittag beschließen wir aufgrund des Wetters länger zu schlafen und dann zum Croissant zu gehen. Dort kommen wir pünktlich zur Schließung an. Also findet das Frühstück im Rojo Y Negro statt. Der Plan für heute exisitert noch nicht, folgt jedoch mit Aquarium.
 
 
Diesem Besuch folgt ein Besuch im AFN auf einen Txiki Huerta. Hätte es dort eine Hall of Fame für Geschwindigkeit das Ding zu leeren würden wir jetzt dort auch stehen. Der gute Tourist geht anschließend auf Bootsfahrt, erst recht bei dem Seegang.
 
 
So schippert dieser Nachmittag schön vor sich hin. Mit Talo con Txistorra geht es zum Kanonenschlag und Eröffnung der Semana Grande.
 
 
Was man jetzt wohl wieder essen könnte fragen wir uns. Pablo gab mir den Tipp ins Gatxupa zu gehen. Also auf nach Gros und vor die Küche anfängt dort sein. Wir nehmen noch ein Getränk vorher und kehren zu einer Kleinigkeit zum Essen zurück. Dann wird es sehr interessant. Ich frage mich die ganze Zeit ob ich den Chef kenne. Tatsächlich ist es Bruno Orteiza und der ist irre nett zu uns. Er ist wirklich eine Berühmtheit und ein toller Koch. Aus der Kleinigkeit wird gefühlt die halbe Karte.
 
 
Das ist meine Highlight, Tamina mit Huhn Mole und Avocado. Alles ist so lecker und mit so einem Schmiss, wirklich toll. Ob das Ceviche, Tacos oder Guacamole ist.  Bruno ist ständig bei uns, wir unterhalten uns gut. Er erklärt sich gern für ein Foto bereit.
 
 
Was für ein schöner Besuch!
 
Es ist Semana Grande und um dreiviertel elf sind wir fürs Feuerwerk am Hafen sowie anschließend an der Flamenka beim Konzert. Die Altstadt ist gut gefüllt mit feierwütigen Menschen, es ist eine wahre Freude. Beni arbeitet im Kai, wir schauen gerne vorbei. Bis in die frühen Morgenstunden gehts mit einigen Bierle.
 
Der drauf folgende Sonntag beginnt daher auch wieder erst mittags. Im Txuleta zu Txangurra al Horno und Patatas Bravas mit anschließendem Goxua im Oiartzun. Manchmal frage ich mich wo das noch endet. Wir fahren nach Pasaia um dort etwas zu spazieren.
 
 
Die Sonne zeigt sich mal wieder. Frank und ich gehen zum Strand. Leider ist für Schwimmer gesperrt, die Wellen würden wir gern mitnehmen. Man kann sich fast denken wo wir abends erstmal hinmarschieren. Richtig, Gatxupa und Bruno freut sich. Wir ordern wieder was so geht.
 
 
Al Pastor ist wirklich toll. Dieses Mal lassen wir uns von der Patisserie überzeugen. Was wir für ein Bild abgeben wenn wir kurz mit drei Löffeln so was weg schlabbern ist für andere Anwesende wohl etwas skurril. U.a. ist Dani Lopez ausm Kokotxa anwesend. Wegen unserer Hoodies spricht er uns an und wir haben einen netten Plausch. Guter Typ, so geht es beschwingt zur Ruta, zum Feuerwerk und ich zu Beni ins Kai. Eigentlich will ich früh ins Bett, er hat jedoch Feierabend und wir ziehen die super-baskische Straße rauf und runter. Der Abend ist noch besser wie der Samstag, chillige Feierei.
 
 

Donosti pt. V

Mittwoch ist Bro-Tag! Mit Sonnenschein geizt Donosti heute nicht, also ab an den Strand bevor Frank und Flo anreisen. Mich freuts daß die Jungs für eine Woche hier sind und wir Erfahrungen und Erlebnisse teilen. Gegen Abend hol ich die beiden vom Bus ab und es geht nochmal an den Strand. Wie schnell man sich an etwas gewöhnen kann. Seit Abflug hab ich nur noch Englisch und Spanisch gesprochen. Deutsch am laufenden Band ist erstmal komisch.
 
 
Abends geht es über den Paseo Nuevo zur Ruta. Zuverlässig wie die beiden sind bleiben wir bis Feierabend im AFN. Lander ist auch dabei. Hier ein Auszug der Konversation:
 
Lander zu Flo: "What do you are doing when you don't drink and smoke?" - "EAT"... soviel dazu.
 
Der erste volle Tag mit den beiden beginnt im Txuleta. Erneut Strandwetter welches wir von mittags bis abends genießen. Bei dem was abends bevorsteht kann schwimmen nicht schaden. Es geht erneut zu Antonio und das große Fressen nimmt seinen Lauf. Ich ordere einige Raciones zum Teilen. Revuelto, das Tartar darf nicht fehlen, der Bonito, die Pasta und auch gerne wieder die Orejas:
 
 
Mit denen endet eigentlich das was wir an Salzigem bestellt haben. Olatz fragt nach Postre welches wir mit "erstmal nicht, noch ein Entrecot bitte" beantworten. Dann Postre und gleich alle drei. Hier sitzt wirklich die Maßgabe in Sachen Verkostung. Nach der Grundlage mal richtig weggehen. Arkaitzpe, Cote und für mich noch Sariketa Bar und Be Club.
 
Für meine Miturlauber hab ich mir eine Schnitzeljagd überlegt. Dafür hab ich einige Ziele umschrieben und nach Txuleta machen sich Frank und Flo ans Werk und auf zum Jesus. Ich flanier durch die Straßen und tatsächlich finden die beiden alles.
 
Da wir gerade dabe sind geht das Touri-Programm mit mir weiter und zum Igeldo.
 
 
Peine del Viento und mit dem Funicular auf zur schönen Aussicht über Donosti.
 
 
Nach solchen Unternehmungen gehts ins The Good Burger bevor die nächste Völlerei ihren Lauf nimmt. Wir gehen erst ins Polka dort und mein Kellner scheint wirkich was an den Löffeln zu haben. Jedenfalls geht die Bestellung erst etwas schief bevor alle Talos da sind. Wir wären ja nicht wir wenn wir nicht überall rum linsen und uns die Nachos auffallen.
 
 
Auch dieser Teller wird in beeindruckender Geschwindigkeit geleert, ähnlich dem Fraitxiken am Vorabend im AFN. Dort gehts auch wieder hin. Es ist der Freitag vor der Semana Grande. Eigentlich gehts beschaulich zu. Ich wäre jedoch nicht ich wenn es nicht trotzdem im Be Club endet in dem ich auf Gaizka treffe und bis in die frühen Morgenstunde schwofe.
 
 
 
 

Donosti pt. IV

Montag in Donosti heißt eigentlich immer Croissant und Supermarkt. So startet diese Woche auch wieder. Leider auch mit Wetter welches einen eher zum Spazieren schickt. So flaniere ich durch Gros und entdecke einen Bio-Supermarkt. Auch mal was Gesundes zwischendurch. In dem Stadtteil verlauf ich mich immer, den Markt werd ich wohl ohne Zufall nie wieder finden. Ich schau in verschiedenen Food-Läden rein. Das hast seinen Grund morgen. Obwohl ich eigentlich nichts besonderes mache geht auch der Tag schnell vorüber, u.a. mit einem schönen Abend am Meer.
 
 
Ich helfe sogar mit Wegbeschreibungen auf Spanisch, bin ich stolz! Danach mal wieder dieses Gericht im AFN mit Aubergine und knusprigen Talos:
 
 
Irgendwie zieht es mich an dem Abend überall hin, nur nicht heim, eine Kneipentour galore. Dabei wäre es angebracht auch mal frühl schlafen zu gehen. Denn Dienstag ist der nächste große Tag:
 
Kochen im A Fuego Negro die Zweite!
 
Dieses Mal bin ich schon mit einem fertigen Menü angereist welches durch die von mir gesichteten Produkte angereichert wird. Mit Pablo (er ist mittlerweile Chef) hab ich das Date ausgemacht und daß ich einen Teil einkaufe. Das macht richtig Laune mit den tollen Produkten hier. Fleisch besorge ich hier:
 
 
Wo hast das Fleisch her? - MU!
 
Auf dem Plan stehen Tartar mit Pilzen und Senfjoghurt, Fisch mit einer Art Carbonara und Zwetschgen mit Patxaran und Schokolade. Nach einem Besuch des Zurriolas meinerseits beginnen wir mit der mise en place. Auch mit Pablo macht das so Spaß wie mit Santi, ein tolles Arbeiten. Ich hab Ciruelas Claudia besorgt. Die sind schon pur der Wahnsinn. Daraus mach ich einen Zwetschgenröster. Es folgt der Ansatz für einen Espuma. Dazu möchte ich Patxaran einreduzieren. Auf einmal sieht das bei voller Hitze so aus:
 
 
Wir schauen beide fasziniert den Flammen zu. Für einen Likör hat das Ding schon Volt. Mit Milch, Schokolade und Sahne wird ein Espuma draus. Pablo schneidet die Rinderhüfte fürs Tatar, ich zieh Pfifferlinge an. Guindillas mit Erbsen und Sahne werden eine Sauce zum Fisch. Von wegen Fisch, ich krieg Merluza. Den hab ich noch nie verarbeitet, weiß dennoch daß hier Gefühl gefragt ist. Zu Ende filetiert und portioniert kommen danach noch Schokoladen-Crumbles. Es gelingt alles und für den Abend bin ich zuversichtlich. Das Tartar machen wir mit Steinpilzöl, einer lokalen Mischung aus Pfeffer und Salz an und beim Probieren lass ich mich zum Spruch "you can use my recipe" hinreißen. Tolle Kocherei!
 
Danach chillen und ein spontaner Besuch der Geralds Bar. Hier kocht Jess Lorigo und hat u.a. Gnocchi mit Entenragout auf der Karte:
 
 
Der Teller und das drauf folgende Lavendeleis mit Karamellhonig sind den Besuch wert. Gegen später Ankunft im AFN, ein Kaffee und danach Showtime. Das kündige ich mit "bienvenido al show" an der gedeckten und gut besuchten Tafel an. Mit Pablo und Rodrigo ab in die Küche und anrichten.
 
 
Das Tartar ist eine Version von THE ANATOMY OF FEAR und wird mit Portobelos in Tempura eine tolle Angelegenheit. Den Teig nehm ich vom AFN, ich wär ja doof meinen eigenen zu machen.
 
 
 
Macht das Laune! Die Jungs und Mädels ind vom ersten Gang sehr angetan. Wieder in Küche und den Fisch anrichten.
 
 
Zum Schluß das Dessert, mein Tigreton de Cirula, Patxaran y Txokolate:
 
 
Die Leute feiern das und das trifft ins Herz! Für die Familia hier in meinem Wohnzimmer kochen zu dürfen, dafür Applaus zu erhalten ist mir eine Riesen-Ehre! Danke für diesen tollen Tag und Abend!!!
 
Danach geht es für mich noch auf einen Gin Tonic fort. Ein Dienstag wie er nicht besser sein könnte!
 
 
 
 
 
 
 
 

Donosti pt. III

Samstag und heut weiß ich fast nicht wohin mit mir vor lauter Freude. Ein großer Abend steht bevor denn Kaotiko spielen in Aia! Das ist nicht weit weg und ich geh mit Beni dahin. Das erzähle ich Maddi bei meinem mittäglichen Besuch vorm Strand.
 
Ich mach mich abendfein (kurze Hose, Kaotiko-Shirt und Pulli) und werd abgeholt. Wir fahren an der Küste entlang nach Zumaia. Dort gehen wir in eine Restaurant wo ich erlich gesagt nie hingehen würde. Ich erwarte nix großes dennoch mundet es hier sehr. Mit der Fiesta vor der Tür ein schöner Beginn des Abends. Weiter nach Aia mit einem Sonnenuntergang der Küste entlang. Das ist wirklich spektakulär schön. Aia ist ein schönes Dorf in den Bergen von Gipuzkoa. Wir treffen die Jungs von Kaotiko und dürfen in den Backstage-Raum welcher eine Aula ist. Wir werden herzlich aufgenommen, das zeichnet diese Band aus und freut mich sehr.
 
 
Wir unterhalten uns gut, es gibt Bier und ich freu mich mit einem guten Freund bei meinen Freunden in der Band und Entourage dazusein. Erstaunlich wie sich das hier im Baskenland im Lauf der Jahre entwickelt hat. Für mich ist das eine echte Herzensband. Und eine der besten Live-Bands mit dem was da folgt.
 
 
Von Violencia bis Otra Noche legen die Jungs wieder ein formidables Set hin. Am Anfang einige Songs von Aprende Violencia bei denen auch AMOR MUERTO enthalten ist. Da läuft der Festplatz in Aia Gefahr ausgepumpt werden zu müssen. Das ist zum Heulen schön! Der Teil mit der aktuellen Platte fällt kürzer aus, dafür mehr Klassiker. Rico Deprimido machte den Beginn und ab dem Augenblick gehen die Leute auf der Plaza ab, so was hab ich selten gesehen. Wir schauen das Konzert neben der Bühne mit bestem Blick auf das ganze Treiben. Adrenalina ist auch immer ein Highlight, wie auch Presa, Sucio Criminal und der Encore hat es auch in sich... ich bin immer in Bewegung. Beni freut sich auch über das Konzert. Danach noch ein Feierabend-Bier und ich sag MIL ESKER für diesen tollen Abend!
 
Teil zwei der Wochenendgestaltung ist in dem Kontext schon abgedreht. Sonntag mittag geht es wieder ins Mugaritz. Gestern Punkrock in Aia, heute Fine Dining in Errenteria. Im Restaurant werde ich gleich platziert und das Menü beginnt.
 
 
Ein schönes Gericht ist dieses "Taschentuch" aus Tintenfisch:
 
 
Von dem Hummer mit amerikanischer Sauce könnte ich eine Schüssel essen:
 
 
Es ist ein kurzweiliges Menü mit einer abschließenden Vorführung in Sachen Kaffee. Kurzweilig ist jedoch unter anderem weil die Abfolge in einem Affenzahn passiert. Die 22 Gerichte werden in einer starken Stunde serviert. Sorry, das muß ich jetzt sagen - viel zu schnell! Ich genieße den Aufenthalt im Restaurant und bevorzuge Pausen zwischen den Tellern. So geht die Großartigkeit irgendwie unter.
 
Danach spaziere ich an der Kontxa zum Peine del Viento mit einigen Gedanken zu diesem Besuch.
 
 
Ich bleibe dennoch den Experimenten nicht abgeneigt und teste das Mendaur an. Talo Nr. 1 mit Calamares bevor ich im Polka Platz nehme. Dort frage ich nach der Karte und der Kellner fragt mich "are you looking for food?"... tja deswegen hätte ich gerne die Karte. Wir werden uns einig und Talo Nr. 2 mit Txistorra etwas mexikanisch interpretiert erreicht den Tisch:
 
 
Auch Canneloni mit Morcilla überzeugt, hier komm ich gern wieder her. Danach noch das übliche bevor es früh ins Bett geht. Das ist mal ein anderes Wochenende!

Donosti pt. II

San Ignacio am Mittwoch den ich eher am Mittag beginne. Ein kurzes Zeitfenster von wegen Wetter ist Strand-geeignet. Ich freu mich heut sehr, denn am Abend gehts zu Antonio ins Casa 887. Er und Eztizen nehmen mich in den Arm, quatschen mit mir, ich fühl mich sehr willkommen. Olatz ist neu dort und macht den Service super. Was dann folgt ist eine Fresserei, das kann man nicht anders bezeichnen. Tartar, Carabineros, Krabbe, Bonito - alles ist in einer tollen Qualität da. Dem folgt ein Novum, denn in dieser Stadt hab ich noch nie Pasta gegessen.
 
 
Rigatoni mit Papada, Eigelb und Trüffel, was für ein tolles Gericht, que belleza! Dem folgt noch ein tolles Dessert. Danach schiebe ich mich ins AFN wo mir Oscar ohne Bestellung einen Vermu einschenkt. Das hilft und ich geh früh schlafen.
 
Donnerstag morgen, auf was für Ideen ich heute wohl so komme? Im Alameda anrufen und fragen ob ein Tisch frei ist! Das klappt tatsächlich und so gehts nach Hondarribia in das besternte Restaurant.
 
 
Bei schönem Wetter nehme ich auf der Terasse Platz:
 
 
Nach schicken Appetizern eröffnet in Tomatensalat mit Anchovis, Kräuterpesto und Creme Fraiche das Menü. Regionale Produkte werden hier toll zubereitet, das ist genau meine Küche.
 
 
Auch hier eine Version von Marmitako anders interpretiert. Dem folgen Zwiebeln in Texturen und dem ein toller Merluza mit Gemüse. Der Hauptgang mit Ente ist sehr puristisch:
 
 
Selten den Vogel in so gut ausgeführt gehabt. Zwei tolle Desserst und Petit Fours beenden ein kurzweiliges Menü mit unaufdringlichem Service. Gerne wieder!
 
Als ich zurückfahre ist das Wetter eher für Siesta als sonstwas geeignet. Fit für den Abend ist auch in diesem Urlaub Donnerstag wieder der Hart-Weggeh-Abend. Ich schaffe es dennoch tatächlich ohne Friends oder Bataplan. Irgendwie werd ich doch vernünftiger. Das zahlt sich insofern aus als daß Freitag das Wetter toll und der Jürgen am Strand ist. An dem schönen Tag gibt es mal wieder Huevos Aginaga im Txuleta. Das ist kein Optikkracher aber ein echtes Lieblingsgericht. Danach ein kleiner Streifzug durch die Gemeinde um das Wochenende einzuläuten.
 

Donosti pt. I

Wie man dem vorhergehenden Beitrag entnehmen kann ging es etwas länger. Abflug 6 Uhr morgens, ein Hotel in Flughafennähe zu buchen ist naheliegend. Ich verbringe doch glatt gute 4 Stunden dort bevor das Shuttle auf den Flughaben kommt. Ich hab bereits eingecheckt und will nur noch meinen Koffer aufgeben. Der Self-Service streikt, da hilft auch die Betreuerin nicht der ich klarmache daß ich mich gewiss keine zweimal anstelle. Irgendwie funktioniert das und ich warte meinen Flug ab. Den verbringe ich schlafend und so komme ich frisch in Bilbao an. Der Bus steht auch gleich da, ab nach Donosti.
 
Wenn sich die Stadt zeigt ist es egal wann und wie ich am Vorabend heimgekommen bin. Meine Zeit im Jahr beginnt, zweieinhalb Wochen bei meiner großen Liebe. Da weint der Himmel vor Glück weil es erst regnet. Hier muß man halt auch damit rechnen. Ich bin sehr früh da. Die Stadt ist Sonntag morgens um die Zeit wie leergefegt.
 
 
Ainara begrüßt mich sehr herzlich in meiner Pension. Das Zimmer ist noch nicht bezugsfertig, ich geh auf die erste Wanderschaft. Am Paseo Nuevo entlang Richtung Innenstadt und entdecke das Cafe Amelie. Das bietet sich für das erste Frühstück an. Weiter Richtung Oiartzun zum Goxua flaniere ich das erste Mal zum AFN. Iratxe begrüßt mich, zum Essen gibt es noch nichts. Dafür bin ich zu früh dran, aber das Zimmer ist fertig. Einrichten, dann aber...
 
 
Der Klassiker schlechthin, gefolgt von einem brandneuen Gericht mit Marmitakos:
 
 
Absolut toll, wie auch die Stimmung Sonntag mittag mit DJ. Bis auf einmal der Strom ausgeht. So ist es ein Kurzbesuch. Ich bin in den folgenden Tagen jedoch noch oft genug da. So gehts bei besserem Wetter am Zurriola spazieren und ins La Cuchara de San Telmo. So wird es schnell Abend und meine Stimmung ist hervorragend.
 
 
Klassische Ruta mit Txuleta und AFN, einer Fresserei ohne Gleichen... der erste Tag ist stets besonders. Einige Getränke folgen einem wunderbaren Schlaf und einem ersten Morgen mit Meeresrauschen und Möwen. Erster voller Tag in Donosti, das heißt Croissant Jamon y Queso und einkaufen. Erst im Supermarkt und Rebajas Check. Dieser verläuft äußerst erfolgtreich. Im letzten Laden sag ich "siento como un burro de equipaje" - ich fühle mich wie ein Packesel. Meine Sprachkenntnisse haben sich tatsächlich erweitert. Ich lerne hier jeden Tag dazu, was mich sehr freut.
 
Erfreulich auch die Wetter-Entwicklung und der erste Einsatz von Strandtuch und Badehose. Auch wenn es nicht lang geht, im Meer planschen hat immer was. Der Abend geht so ca. gleich wie am Vorabend, nur länger. Ich verpass auch am Dienstag erstmal nichts was mir ein prüfender Blick aus dem Fenster so sagt. In die Topa Sukalderia kann man mal wieder gehen, für einen kleinen Lunch. Danach gehts aufwärst zum Jesus.
 
 
Es ist wohl nie die gleiche Strecke da hoch, aber immer wieder schön. Ich lauf so auf dem Urgull rum, geh zur Bar für ein Getränk mit Aussicht bevor ich weiter am Meer spaziere. Heute hat es Wellen, die Geräuschkulisse hat was. Ich schau mal wie hoch das Meer die Mauer hoch kommt.
 
 
Da ist spektakulär, wenn man allerdings nicht aufpasst schaut man so aus:
 
 
Da kann man wieder in die Pension und sich umziehen. Da hält die beste Frisur nicht. Das ist eine Überleitung zur nächsten Station. Ich geh ins Milk um mir die Haare schneiden zu lassen. Beim Starfriseur mit moderaten Preise macht mich Melanie schick. Was ich da noch nicht weiß, sie arbeitet auch im Cote und so begegne ich ihr öfters abends.
 
Es ist der Abend vor San Ignacio und eine Feierei kündigt sich an. Deshalb geh ich erstmal ins neue Maiatza auf einen Burger. Etwas Grundlage kann nicht schaden. Unter anderem weil die nächste Zufuhr wegen Sonnenuntergang später kommt.
 
 
Nach der Ruta also Fortgehen, einem Gin Tonic folgt ein Besuch einer neuen Disco am Hafen. Die ist aber auch nicht besser als Friends oder Bataplan. Im Gegenteil, ich bleib nicht lang und geh in solche Klassiker wie Sariketa Bar oder Be Club. Die ersten Tage machen richtig Spaß!
 
 
 
 

Soulfood Brothers @ Küchenparty

 
Aupa ahi! So fängt ein Urlaub stilvoll an. Wir Bros sind als Gastköche zur Küchenparty in der Speisemeisterei eingeladen. Am nächsten Tag fliege ich ab deswegen sieht das im Bild so aus wie es aussieht. Wie ein Packesel in den Startlöchern nach Donosti.
 
Erst geht es nach Stuttgart um zu kochen. Frank und Flo sind mit dabei um eine Version von CHASING GHOSTS zu servieren. Darin geht es um Leberkäs-Pita mit Kümmel-Noten und das heute als Pintxo. Wir kommen mit Plan und guter Laune in der Speise an. Bei den Temperaturen kann man das Brät fast draußen stehen lassen um Garen. Wir machen uns ans Werk. Einmal mehr zahlt sich unsere Teamarbeit aus. Flo macht Tsatsiki, Frank Salat aus Oliven, Tomaten und Paprika (alles eingelegt) und ich den Leberkäs mit Feta und Oregano. Zwischendurch kommt die Initiative "Chip, Chip - Hurra":
 
 
Unser Gericht gedeiht, bei dem Spaß den wir hier haben kein Wunder. Nico Burkhardt ist auch wieder mit am Start. Ein Gläsle zwischendurch und wir stehen draußen an unserem Stand.
 
 
 
Unser Pintxo wird sehr gut angenommen, die Komplimente hören wir uns gerne an. Es ist einer der Abende die in Stein gemeißelt gehören. Super Atmosphäre, tolle Gerichte und toll trinken...
 
 
Auf den schönen Tag einen Schampus - vielen Dank das wir wieder dabei sein durften!

Donostiiiii

Duck and cover everyone, here I come... gut ganz so krass muß es nicht sein, aber die Maschinerie in Sachen Kulinarik setzt sich für den Jahresurlaub in Bewegung!
 

Donosti, como cada ano - San Sebastian wie jedes Jahr! Klingt langweilig, ist es aber nicht, denn es passiert jedes Jahr in meiner Lieblingsstadt irgendwas anderes. Dieses Jahr geht der Urlaub sowieso etwas anders los denn es startet mit der Küchenparty der Speisemeisterei. Fine Dining Leberkäs in griechisch steht auf der Karte. Auf dem Reise-Deppenzettel stehen solche Sachen wie Kaotiko, Mugaritz sowie Ankunft von Frank und Flo. Zwei meiner Bros besuchen "meine" Stadt, das wird ein Fest. Sowieso wenn Semana Grande zu der Zeit ist. Schon deswegen ist eine neue Facette gegeben und kein Urlaub lief exakt gleich wie der andere. Stay tuned, ich bin mir sicher es werden spektakuläre Berichte!

Hasta siempre!

DARK HORSE

Mal wieder ein ausführliches Rezept statt einer Zustandsbeschreibung für die Currywurst inspiriert von The Ghost Inside... hier ist DARK HORSE:
 
 
Currywurst mit Pommes & Senf-Erbse
 
4 Personen

Sauce
1 rote Zwiebel, geschält und gewürfelt
1 Knoblauchzehe, angedrückt
1 Schuß Weißwein-Essig
150 ml Kalbsfond
300 ml passierte Tomaten
1 EL BBQ-Sauce
1 EL Curry-Ketchup
1 Zweig Petersilie
Salz, brauner Zucker, Pfeffer, Paprika scharf, MadrasCurry, Purple Curry

Zwiebel in etwas Öl mit je einer Prise Salz und braunem Zucker anschwitzen. Die Knoblauchzehe hinzufügen und mit Weißwein-Essig ablöschen. Für die Grundwürze Paprika und beide Currysorten zu dem entstanden Sud hinzufügen. Mit Fond und Tomate auffüllen, nochmal etwas salzen und mit dem Zweig Petersilie auf niedrigster Stufe zwei Stunden ziehen lassen. Passieren und vollends abschmecken.

Senf- Erbse
200 g frische Erbsen
100 ml Milch
100 ml Sahne
1 EL Estragon-Senf
1 El süßer Senf
(funktioniert auch mit anderem Senf)
Salz, grüner Pfeffer, frisch gezupfte Petersilie

Die Erbsen mit allem anderen weich kochen, zu einem Püree mixen und passieren. Kalt stellen.

Ofen-Pommes
8 mittelgroße Kartoffeln, geschält und gefällig geschnitten (nicht zu klein)
Kräutersalz
Olivenöl

Die Kartoffeln mit dem Kräutersalz und Öl marinieren. Bei 200 Grad Umluft 20-25 Minuten im Ofen goldbraun garen.

Finish
4 rote Würste, eingeschnitten
frisch gehackte Petersilie
die beiden Curry-Sorten
klein geschnittene Cocktail-Tomaten

Die Würste braten. Eine Nocke Senf-Erbse jeweils verteilen, daran die Kartoffeln anrichten. Mit Petersilie und Cocktail-Tomate dekorieren. Die Wurst mit Sauce servieren, mit den beiden Curry-Sorten in Abständen bestreuen.

QUE VERANO!

Was für ein Sommer! Zumindest geht die Kurve der äußeren Umstände wieder nach oben. Es ist das letzte Wochenende vorm Urlaub und Donosti ruft laut... sehr laut. Ich bin gespannt wie mein Spanisch im Echtfeld funktioniert und auf die Zeit dort überhaupt. Aber erstmal zu diesem Wochenende, was wäre das ohne ein wenig Kulinarik...
 
Es geht unaufgeregt mit Schwarzkümmelweckle los:
 
 
Mit dem Backwerk bin ich sehr zufrieden. Mittlerweile ist das eine schöne Routine geworden, Backen ist zwar kein Kochen, läuft aber trotzdem. Bei dem Weckle und der bevorstehenden Feierei am Freitag bietet sich ein HEUTE FAHR MA POLIZEI an.
 
 
Dazu braucht man einen Käs-Leberkäs und mit Frank einen Gast der mich sicher nach Pfeffingen kutschiert. Dort findet das Neuner-Knallen mit anschließendem Tropi Partyzelt statt.
 
 
Dort angekommen bin ich froh daß ich nicht mehr kicken muß. Ganz ehrlich Bier trinken und blöde Kommentare geben macht irgendwie mehr Spaß. Spaß machts auch im Zelt, wenn man mal reingekommen ist. Schon eine sehr gelungene Veranstaltung. Da ihr hier keine Bilder seht könnt ihr euch denken daß ich mehr mit Bier trinken als mit Fotografieren beschäftigt war.
 
Der darauffolgende Morgen zeichnet sich dadurch aus daß er eigentlich gar nicht stattfindet. Gegen Mittag ist man froh daß man noch Leberkäs hat. So in Schwung gekommen stellt man fest daß man leider nicht die Currywurst probiert hat gestern. Gut wenn man es eh selbst vorhatte zu kochen.
 
Inspiriert ist dieses Gericht von The Ghost Inside. Die haben letztes Wochenende nach ihrem Bus-Crash endlich wieder gespielt. Das ist wirklich schön die Jungs wieder auf der Bühne zu sehen. Wenn man lustig ist dann interpretiert man DARK HORSE mit so einer Feierei.
 
 
Currywurst mit Bravas & Senf-Erbse
 
Wenn man so einen Klassiker interpretiert dann macht man am besten eine geile Currysauce. Da verfolge ich es mit Tim Mälzer - alles rein! Zwiebel, Knoblauch, Essig, Kalbsfond, Tomaten, Paprika, Purple Curry, BBQ-Sauce und Curry-Ketchup. Mir hat die Senf-Erbsen-Creme neulich so gut gefallen, also mach ich es hier auch zu den Ofen-Bravas. Purple Curry und Madras Curry vollenden dieses Gericht.
 
Sonntag oder das große Frühstück... ich mach Pfannkuchen. Die ausnahmsweise ohne Bier, denn morgens hat das keinen Taug und es gibt auch eine süße Version. Inspiriert von 911 der großartigen Blackyz:
 
 
Johannisbeer-Palatschinken
 
Vermutlich eines der einfachsten Desserts, man braucht Pfannkuchen, Johannisbeer-Gsälz und Puderzucker. Wenn man hat dann auch gerne Johannisbeer-Pulver.
 
In Tailfingen ist bei mir ums Eck die lange Tafel und mein Erstbesuch dort. Ich muss sagen eine sehr launige Veranstaltung. Vor allem hat mir der Stand gefallen bei dem man mit einem großen Teller vorbeikommt und aufladen lassen kann. Es gibt sehr viel internationales, bei mir Paella, einen Hackfleisch-Fladen, serbische Bohnen und Szegediner Gulasch. Das alles funktioniert so gut daß ich mir überlege das auch mal zu machen.
 
So motiviert mach ich mich an ein echtes Masterpiece. Besser gesagt hab schon morgens mit der Sauce angefangen. Buscas, nunca hallas nada, ninguna droga puede calmar tu ANSIEDAD...
 
 
Schweinefilet mit Polenta, Gemüse & Pfeffer
 
Die Idee ist ein Schweinefilet mit raffinierten Beilagen zu machen, der Teller findet irgendwo zwischen Wien und Baskenland statt. Da zu Wien bei mir auch Levante-Küche gehört sieht der Teller dieses Mal so aus:
 
 
Wie gesagt... Sauce! Erstmal Zwiebel anrösten, mit Weißweinessig ablöschen, Tomaten-Anana-Salz und Paprika rein, Kalbsfond drauf, stundenweise ziehen lassen. Das wird passiert und mit schwarzem und grünem Pfeffer sowie Piment d Espellete aufkocht. Etwas Sahne dazu, binden und abschmecken. Eine geile Pfeffer-Rahm-Sauce!
 
Die Polenta koch ich mit Milch und Tikka-Masala. Die Aubergine verbringt ne lustige Dreiviertelstunde bei 80 Grad mit Kräutersalz und Olivenöl im Ofen. So lange gare ich auch das Schweinefilet mit Piment d Espellete und Tomaten-Anana-Salz bevor ich alles finalisiere. Polenta anbraten, das Schwein auch. Angerichtet wird die Beilage mit einem Paprika-Gsälz, frischer Tomate und Petersilie. Das Fleisch kommt auf die Sauce und noch etwas Ajada zum Schluß.
 
 
 
 
 
 
 

saboreees

Also über brütende Temperaturen kann man sich bisher im Juli nicht gerade beklagen. Das schenkt Zeit zum Spanisch lernen und zu kochen. Unterschiedliche Geschmäcker und Techniken stehen aufm Speiseplan. Erstmal Johannisbeeren gsälzen, dann schauen was man sonst noch so veranstalten bzw. anrichten kann.
 
FROM CONSTANT VISIONS leg ich immer wieder gern auf. Die beiden Alben rotieren immer wieder wenn ich koche. Im Auto lief neulich mal wieder BLOOD ON MY WHEELS da ich ein paar Songs stets im Mixtape dabei hab. Der Text inspiriert mich zu etwas daß ich gern am Anfang eines Menüs serviere. Welcome to my show... ein sommerliches Gericht:
 
 
Käseravioli mit Pfifferlingen, Erbsen & Ajada
 
Für die Ravioli kommt Bergkäse und Tomatenfrischkäse in den Teig. Daher mach ich auch keine Sauce. Pfifferlinge und Erbsen sautiert mit Salz und Pfeffer sind die Unterlage. Gelbe Tomate bildet die Deko. Für das "blood" finalisiere ich dieses Gericht mit Ajada. Absolut perfekte Sommerpasta!
 
Was bin ich gerade um die Wiederholungen von KI froh! Deswegen gab es letztens Shakshuka und jetzt kam die Folge mit den Hot Dogs. Das hat schon immens gut ausgeschaut, sehr detailverliebte Kreationen. Ich bin eh ein großer Würstl-Freund, merkt man wohl auch. Deswegen mach ich mich an einen Hot Dog. Inspiriert von den Farmer Boys und der Sendung heißt dieses Gericht PRIZED. Der Text passt hervorragend zu diesem Wurst-Weckle:
 
 
Txistorra Hot Dog mit Carbonara, Essiggurken & Curry
 
Für dieses Gericht muss ich etwas ausholen und eigentlich gehört jede Komponente gefeiert! Ich mach öfters eingelegtes Gemüse. In dem Fall gibt es kleine Landgurken in einer Lake aus Essig, Wasser, Salz und Zucker. Curry-Ketchup mit Madras-Curry sorgt für noch mehr süß-sauer.
 
Das Bun backe ich auch selbst. Ein einfacher Hefeteig nur mit Wasser wird aufgearbeitet, mit Nußbutter bestrichen und mit Tomaten-Anana-Salz bestreut.
 
Serrano lass ich knusprig in etwas Olivenöl ganz behutsam aus. Hat man einen Knusper und ein aromatisiertes Öl. Für die Carbonara erstmal Pfifferlinge und Erbsen anschmurgeln. Glaub den Begriff "anschmurgeln" hab ich selten bis nie verwendet. Mit Weißwein-Essig, Eigelb, grünem Pfeffer und dem Serranoöl wird eine Carbonara draus.
 
Die Txistorra kommt ins Bun, drauf die Carbonara, Curry-Ketchup, Essiggurke in Scheiben, Serrano-Knusper und frischer Koriander finalisiert dieses Gericht.
 
Let's just drown inside the things we love the most
 
Die Textzeile aus 56 von Stick To Your Guns ist die Inspiration für das nächste Gericht. Der Song lief gerade als ich mir mal wieder sehnsüchtig die Homepage vom Arrea! angeschaut habe. Vielleicht schaff ich es ja doch in Edortas neues Baby. Wer hätte gedacht daß man auf einer Karte von ihm Croquetas findet? Diese Dinger liebe ich, selten eine schlechte gehabt. Vor allem die im Txuleta sind der Knaller! Venga, las croquetas por mi en verano:
 
 
Croketas de Favoritos
 
Wie man sieht ich hab Pfifferlinge und Erbsen daheim. Wenn was gut ausschaut hab ich es auch massig da, viel mehr als ich für ein Gericht zum Experimentieren brauche. Etwas Serrano ist auch noch übrig. Pfifferlinge und Erbsen brate ich in etwas Olivenöl mit Salz und Pfeffer. Mit Butter, Olivenöl und Mehl setz ich die Bechamel an. Das wird mit Bier abgelöscht, mit Milch aufgefüllt, zu einer Art Brandteig gezogen und mit Baharat abgeschmeckt. Das Gemüse wird gekuttert, untergehoben, ebenso der Serrano. Das ganz steht eine Weile kalt bevor die Croketas geformt und paniert werden. Ausgebacken und frisch serviert ein Feuerwerk wie an der Semana Grande!
 
 
Zum Auftakt des Wochenendes gibt es nochmal MALAS IDEAS:
 
 
Gnocchi mit Tomate, Erbse & Brot
 
 
Fearless wretch
Insanity
He watches
Lurking beneath the sea
Great old one
Forbidden site
He searches
Hunter of the shadows is rising
Immortal
In madness you dwell
Na, wer kennts? Richtig, kommt aus THE THING THAT SHOULD NOT BE von Metallica! Der Griff geht ins Gewürzregal zum Vadouvan und die Idee ist ein Lamm-Curry zu machen. Der Refrain inspiriert mich diesen Eintopf auseinanderzunehmen und in einen Burger zu verwandeln. Eigentlich würde man das Lamm schmoren mit ordentlich Curry unter Beigabe von Gemüse und dazu Brot servieren. So stell ich mir das zumindest vor. Ich verwende viel davon, nur eben auf meine Weise:
 
 
Lamm-Curry Burger mit Pommes & Erbsen-Senf-Creme
 
Erstmal back ich Buns. Dieses Mal eine Art Brioche, in den Teig kommen Butter und Ei. Mit Mohn gebacken ist Teil eins fertig. Eine Lammkeule wird mit Vadouvan, Zwiebel, Koriander und Petersilie mariniert und gewolft. Daraus wird ein Fleischküchle. Die eingelegten Gurken kommen auch zum Einsatz. Desweitern kommen Curry-Ketchup, frische Tomaten, Ruccola und frittierte Zwiebeln in den Burger. Begleitet wird er von Ofen-Pommes und einer Creme. Die ist im Ansatz erst ein Erbsen-Püree und wird mit Pfefferoni-Senf kühl gestellt. Absolut stimmig und ein Feeling wie an der Salzach. Von dem Burger aus der Pommes Boutique ist das Ding hier abgeleitet.
 
Sonntag morgen, bei mir bekannt als das große Fressen. Ich seh verdutzte Gesichter die sich fragen "hä, Oida, was ist der Unterschiede zu deinem sonstigen Dasein"... und ihr habt ja recht. Nur am Sonntag gibt es oft einen ausgiebigen Brunch. Weckle, Wurst, Käse und eine Neuauflage von SIEMPRE IGUAL:
 
 
Ei mit Erbse, Tomate & Schinken
 
Die Creme lässt sich hier auch verwenden. Drauf kommt ein wachsweiches Ei. Frische Tomate und knuspriger Schinken ergänzen dieses Gericht zusammen mit Koriander, Petersilie und Kräutersalz.
 
Ein neues Dessert zu Ehren der Blackyz ist inspiriert vom Text von SORRY. Dafür find ich einen Nachtisch ganz passend der meinem Stil entsprechend zwischen Österreich und Baskenland stattfindet:
 
 
Grießflammerie mit Himbeeren & Schokolade
 
Mit Milch und Sahne koch ich den Grieß, abgeschmeckt mit Kokosblütenzucker. Abgekühlt bildet das den Sockel. Die Himbeeren koch ich frisch mit Gelee und Apfel-Kirsch-Saft zu einem Kompott. Panna Cotta aus weißer Schokolade sowie lila Schnee sind der Abschluß.
 
 
Schokolade & Beeren
 
Mir hat letzte Woche BEAUTIFUL MOURNING mit Himbeere so gut gefallen daß es den süssen Abschluß bildet. Da ich eh Panna Cotta mache nehm ich das mit Zimt abgeschmeckt für dieses Gericht. Darauf kommen Erdbeergranite und frische Himbeeren. Gehackte weiße Schokolade und Pulver von gebrannter Mandel bildet das Topping.
 
Nach so einem Frühstück eignet sich so ein Sonntag für zwei Dinge - Mittagschlaf oder Ausflug. Es ist Fischmarkt in Stuttgart und da halte ich mich gerne auf. Eine totale Fress-Veranstaltung, da bin ich gut aufgehoben.
 
 
Es spielen unterschiedliche Bands, Stimmung und Atmosphäre sind gut. Hier lässt es sich aushalten. Zum Fish n Chips Dealer meines Vertrauens geh ich auch wieder.
 
 
Die haben nix verlernt, das steht fest. Es wäre fast gemütlich würde das Jazz Open nebenan nicht loslegen. Das werte ich als Zeichen noch einen Spaziergang zu machen, ein paar Schritte schaden bei der Fresserei nicht. Ein schöner Ausflug ins Städtle und demnächst wird es wohl wieder Backfisch bei mir geben.
 
 
 
 
 

cocinar y rock n roll

Wochenende, Sonnenschein, Rock n Roll! Kann man mal mit einem Konzert beginnen, Emil Bulls beim Kurt Festival in Reutlingen. Wieder ein Acker oder Konzertgebiet welches wir noch nicht bereist haben. Standesgemäß beginne ich das mal mit einem DER Gerichte über Rock - ESCUPO FUEGO:
 
 
Carbonara... rojo, verde y calor
 
Die heiße Carbonara von Ihrem Pastamacher des Vertrauens! Knoblauch, Tomatenmark, Sahne, Erbsen, Chili... so einfach kann das sein. Knusprige Chorizo mit Manchego als Topping vollendet dieses Gericht mit etwas von dem entstanden Chorizoöl.
 
So hat man Grundlage für den Abend in Reutlingen. Mit Francesco Musicale gehts los, an der Stelle danke fürs Fahren. Denn aufm Festival gibts Uli. Das hat schon seinerzeit aufm Donaubeben gut funktioniert und geht hier ebenso. Also Bier trinken und Blödsinn daher reden. Ich bin also im Element.
 
 
KMPFSPRT schauen wir uns an, immerhin waren die auch schon Gäste von uns. Das macht Laune wie auch die kleine Bühne, die quasi die Acts von der großen überbrückt. Dazwischen gute Unterhaltung mit allerlei Bekannten.
 
 
Emil Bulls legen los und von The Ninth Wave bis Worlds Apart ist es eine Stunde lang der versprochene Abriss. Im Rahmen der Möglichkeiten in puncto Lautstärke. Das gute dran ist daß man am nächsten Tag auch wieder was hört und es trotzdem Spaß macht. Ich mein da steht ne Band und spielt eine Stunde lang einen Fave nach dem anderen.
 
Danach noch etwas Unterhaltung mit den Jungs bevor wir noch ein bissle Callejon schauen. Die machen eigentlich alles richtig, trotzdem wird das wohl keine Lieblingsband von mir. Sry, Jungs...
 
Samstag und HOY ES MI DIA:
 
 
Nach dem Konzert ist vor dem Rocken am Herd. Auf dem Zettel für Samstag steht der Dinnerabend bei Steffi & Frey. Dieser beginnt ebenfalls quasi am Freitag mit kleinen Vorbereitung wie Tahina, gebranntes Mandel-Pulver und Taboule. Das mache ich mit Quinoa, gelben Tomaten, Curry-Madras, Marillen-Essig-Kräutersalz und Chorizoöl. Mach ich nicht umsonst denn so schaut die Karte aus:
 
Fisch mit Taboule
***
Kässpätzle mit Zwiebelgsälz (LA LLAVE O LA VIDA)
***
Hamshuka mit Hummus, Baba Ganoush & Zatar-Brot
***
BEAUTIFUL MOURNING
Schokolade & Beeren
***
later... Chili
 
So schaut das zumindest nach Plan aus, hoffentlich fertig auch. Auf den ersten Blick hab ich beim Einkauf nichts vergessen und steh damit fröhlich vor der Türe, inklusive Messer, Vorproduktion und Gewürzen. Es klingt nach viel Arbeit, klappt aber wie am Schnürchen. Mit den beiden funktioniert die Teamarbeit super und in zwei Stunden sind wir durch. So schnell ging es noch nie, also Zeit für frische Luft auf der Terrasse.
 
 
Wir können auch die kleineren Gänge draußen machen was mir super gefällt. Ebenso wie der Garpunkt der Eismeer-Forelle auf dem Quinoa-Taboule:
 
 
Der Hauptgang findet an der Tafel statt und über den freu ich mich sehr. Vom Donaukanal über Itchy bis hierher. Hamshuka mit Baba Ganoush welches ich dieses Mal mit Limette mache und ein Apfelmus mit Tahina. Das Zatar-Brot ist auch sehr gelungen:
 
 
Dessert mit BEAUTIFUL MOURNING gibt es Kokos-Schokolade und Himbeere:
 
 
Bei guten Getränken ein sehr kurzweiliger Abend der den Abschluß mit unserem klassischen Chili findet. Vielen Dank - war wieder sehr launig!!!
 
Mit The Guilty Brigade fing der Eintrag an und mit der Band endet er auch... NINOS DINAMITA. Hätt ich gestern Bock gehabt so ein Baguette aufzuschneiden, Hummus und Hackfleisch drauf und rein damit. So ähnlich funktioniert dieses Gericht auch...
 
 
Empanada Galicia Oriental
 
Hefeteig mit Milch und Wasser, darin geschmortes Hackfleisch mit Zwiebel, Knoblauch, Tomate, Kreuzkümmel und Kichererbsen. Eingestochen und mit Ei bestrichen kommt Sesam und Kräutersalz drauf. Und es ist jedes Mal ein Erfolgserlebnis wenn man das Ding heil stürzen kann und dann im Ganzen so ausschaut:
 
 
 
 
 
 
 
 

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