convergence

Was dieser Januar musikalisch mit mir anstellt ist schon mehr als bemerkenswert. Erst die neue You Me At Six, dann dieser grandiose Abend mit Kaotiko und als ich zurückkomme die neue Tenside. Da geht es los mit den zwei Vorab-Songs "this is what we die for" und "unbreakable". Der Rest des Albums steht in nichts nach. Christoph singt bei "army of the dawn" mit. Von wegen vocals, clean sucht man etwas lange, das tut dem guten Stück Heavy Metal jedoch keinen Abbruch. Meine BBQ-Freunde, muy bien, wie der Spanier zu dem Album sagen würde!

este muerto esta muy vivo

Der Tote ist sehr lebendig... ein neues Kaotiko songdish! Inspiriert von der "pasta la vida" aus dem Mugaritz und den Curry Migas ausm AFN. Um es martialisch darzustellen, hab ich auch eine gedeckte Pasta gemacht, mit Erde, Staub und Grün.
 
 
Meerrettich-Tomate/Sesam/Olive/Petersilie/Kaffee
 
Ich koch erst einen Sugo aus Tomate, Wurzelgemüse und Galgant. Der eingekochte Sugo erhält ein Finish mit Salbei, Petersilie und Sahne-Meerrettich. Für das Cover gibt es ein Lasagneblatt bedeckt mit einer Schmelze aus Bröseln, Sesam, Kaffee und Paprika für den Staub. Getrocknete Olive als Erde, frische Petersilie sowie Sesam- und Kaffeöl kommen ebenfalls noch drauf.

viaje de concierto pt III

Samstag, Matchday! Besser gesagt, Konzertday! Wieder ein wenig Sonnenschein, also gleicher Spaziergang wie gestern. Nur ohne Supermarkt.
 
 
Croissant mit Jamon y Queso - fett wie ein trächtiger Biber, aber immer wieder gern genommen. Danach Goxua im Oiartzun. Dann regnet es wieder. Hält mich aber nicht davon ab, das AFN und Zapzi zu besuchen. In letzerem ist Samstag mittag die Hölle los. Ich erwisch gerade so einen Platz in meiner neuen No. 2 in Donosti.
 
Ich weiß fast nicht wohin vor lauter Freude über den Tag heute. Fast - weil ich noch auskundschafte wo das Doka überhaupt ist und welchen Bus ich am besten nehme.
 
Das mach ich auch am Abend und komm im Doka an. Ist ein sehr schicker Club, nicht zu klein, nicht zu groß, taugt mir. Püntklich fangen Ultimos Reyes an, ebenfalls eine Punkband. Im Publikum seh ich die Boys von Kaotiko, ist das ein Hallo. Die freuen sich über meine Anwesenheit total. Wir unterhalten uns was mein Spanisch und deren Englisch halt so hergibt. Herzlich sind die Jungs, unglaublich!
 
 
 
 
 
Jhony ist ein bissel kränkelnd, später mehr dazu. Ich lern nebenbei einen Haufen Leute aus dem Kaotiko Umfeld kennen, such mir einen schönen Platz und es ertönt das Intro. Adrenalina macht den Anfang und ab gehts. Ist das eine großartige Stimmung hier, tolles Publikum. Von wegen krank, der Sangesmeister gibt Vollgas, auch wenn er später nicht mit sich zufrieden ist. Ich bin so zufrieden und glücklich, daß ich Freudentränen hab.
 
Ist das ein Konzert hier. Es wird gesungen, getanzt, getrunken, da kannst nicht anders als dich davon anstecken zu lassen. Die Letras die ich kenne träller ich auch mit. Vergüenza ist wieder dabei, Sucio Criminal, Rico Deprimido sowieso, Juerga, Psycho, eigentlich die Setlist vom letzten Sommer. Macht einen Heidenspaß! Bei Otra Noche brechen zum Schluß nochmal alle Dämme. Wow, was geht hier ab bitte?!
 
Nach der Show trinken wir noch ein, zwei Bierle miteinander. Ich mein sprachliche Barrieren hin und her, wir haben ne gute Zeit hier und so soll es sein. Ich kann den Jungs gar nicht genug für diesen besonderen Abend danken - schön dass es euch gibt!
 
Auf der Heimreise denk ich mir, daß das ein ganz besonderes Wochenend war. Ich hab mich mit Leuten von Jung bis Alt unterhalten und einfach tolle Menschen getroffen. Danke an alle dafür und natürlich Drückerle an Kaotiko!
 
 
 

viaje de concierto pt II

Freitag morgen in Donosti. Ich muss mich mal vom Vorabend kurz schütteln. Jessas, was für ein Arrival! Ich schlender entlang dem Meer dem Chez Croissant und dem Supermarkt entgegen.
 
 
Die Sonne lässt sich kurz blicken. Zwischen Regen in verschiedenen Varationen. Es ist schon merkwürdig um die Zeit dazusein. Keine Touristen, keine Boote in der Concha, alles sehr ruhig und friedlich. Im Supermarkt bin ich Auftrag des Anana-Salzes für meine Jungs und diverser Dinge für mich. Irgendwie sind auch wieder Rebajas, die Winterversion quasi. Einen schicken Pulli gibt es.
 
Ausschauend wie ein Packesel ist auch schon Zeit fürs Mittagessen. Das Zapzi liegt auf der Strecke und soll lt. Recherchen echt toll sein. Ist es auch!
 
 
Starke Ravioli, wirklich saulecker. Eine große Pintxo-Karte ziert den Laden, ich schaff gar nicht alles. Besser gesagt, ich veranstalte ein mittägliches Pintxo-Hopping. La Cuchara de San Telmo, Sirimiri, Txuleta... aber alles in Maßen;-)
 
Das abendliche Menü im AFN soll ja Platz haben. Ainhoa macht das gekonnt und kredenzt tolle Weine dazu. Beim Spaziergang am Mittag ist mir übrigens eine kolumbianische Familie begegnet, die sehr nett nach dem Weg ins La Cuchara gefragt haben. Gern hab ich sie begleitet und im AFN sieht man sich wieder. So nette Menschen, die drauf bestehen mir ein Bier zu zahlen. Wir unterhalten uns toll, solche Begegnungen bietet nur Donosti. Seid lieb gegrüßt!
 
Danach ist heut wirklich danach nach EINEM Getränk Schluß, weil Samstag ist ja der große Tag!

viaje de concierto pt I

Kaotiko calling... Konzert ist für einen Samstag im Doka angekündigt, Grund genug für mich für ein langes Wochenende in Donosti. Auch wenns im Januar ist. Wie immer beginnt es mit der Anreise. Einen Direktflug gibt es nicht, also in Etappen mit Kranich Airlines ins geliebte Domizil.
 
Bei der ersten Etappe lerne ich Rudi kennen, der neben mir sitzt. Ein pensionierter Koch, ansässig in Stockholm und nebenbei ein Spitzentyp! Selten hab ich mich auf einem Flug so gut unterhalten. Ich vermisse ihn schon gleich beim Anschlussflug nach Bilbao. Innerlich jubelnd weil die Flugzeit kürzer berechnet wurde. Jedoch darf ich länger an Bord bleiben, weil der Gegenwind den Flug eher verlängert.
 
Abends komm ich nach der handelsüblichen Busfahrt an und meine tollen Gastgeber warten vor der Bar neben der Pension. Es hat 12 Grad, für mich fast ein Hitzeschock. Die beiden spendieren mir ein Bier und noch nie hatte ich im Januar mein erstes Open Air Bier des Jahres. Wunderbare Ankunft, kurz das Gepäck abladen und weiter gehts im A Fuego Negro.
 
Dort machen sie große Augen, weil ich mich nicht angekündigt habe. Großes Hallo und im Januar ist nix los in Donosti. Ich hab also Platz und geb mir so ziemlich alle aktuellen Pintxos.
 
 
tigreton de mejillon
 
 
Sardina, Pina, Mostaza
 
 
Risottajo, Hierbas, Matices
 
Es macht wieder Spass und freut mich, daß das Best Of noch anhält und ich die Sachen von "vor meiner Zeit" probieren kann. Edorta schaut auch rein, freut mich ebenso.
 
Nach AFN kurz in die Fermin Calbeton auf ein Gute Nacht Bierle. Das zieht sich, da mir in der Bar eine Gruppe hübscher Spanierinnen begegnet und mich zum Tequila einladen. Wer kann da nein sagen? Ich nicht und verwerfe meinen Plan von wegen früh ins Bett und so - JUERGA!

on tour

Was freu ich mich... erste Reise, kulinarisch und musikalisch. Morgen gehts nach San Sebastian um am Samstag abend dem Kaotiko Konzert beizuwohnen. Ist das irre! Das heißt ein frühes Wiedersehen mit AFN, viele Pintxos, einige Bier, etwas Wein und Punkrock. Der Fressplan ist so einigermaßen zurechtgelegt...

TV Unterhaltung

Während der Fasnet hab ich öfters Gelegenheit das TV-Programm zu beurteilen. Weil woanders ist nix los und ich geh da nicht hin. Samstag kann man mal in die Promi Dart WM reinschauen. Diese armen Weltklasse-Spieler... hoffentlich war es gut bezahlt! Bei Tim Wiese wirken wohl gewisse Substanzen obwohl der noch nie sympathisch war. Allerdings kann einem bei der Moderation von Joko in der Sendung schonmal die Halsschlagader auf Gartenschlauch-Durchmesser heranwachsen. Gewinner der Sendung für mich ist Elmar Paulke. Gewohnt sympathisch und vor allem souverän.

Souverän auch die Spitzenköche im Promi-Dinner am Sonntag. Die um Längen bessere Unterhaltung als am Samstag. Sympathische Köche die alle ihr Handwerk verstehen. Hervorzuheben ist Christian Lohse. Wir kochen FETT. Platten auf den Tisch - fertig. Dass das lecker war, glaub ich sehr gerne, Spitzentyp. Aber auch was die anderen geboten haben war aller Ehren wert. Ich hätte mir gern bei dem den Latz umgebunden. Toll dass jeder auf seine Art seine Persönlichkeit auszudrücken wusste und alle miteinander offensichtlich Spaß hatten.

EASTER CROSS

Das wird dieses Jahr ein etwas anderes Ostern, denn wir soulfood brothers unterstützen die OMI kulinarisch. Das heißt wir machen das Catering als ehrenamtliche Helfer aufm Easter Cross!!! Wir freuen uns einen zweiten Bauchnabel, das wird groß!

chihuahua

Ein bissl Mexiko aufm Teller inspiriert von Kaotikos "chihuahua". Die Idee dahinter war ein Burrito, dazu ein Mexican Beef Salad. Eine neue Technik mit dem Beizen eines Entrecotes noch mit angewendet. Das ist dabei rausgekommen:
 
 
Beef/Karotte/Chili
 
Für den Burrito mach ich eine Art Chili aus Rinderhack, roter Zwiebel und lila Karotte, gewürzt mit der Wurzel-Essenz und Chili. Etwas Entrecote wird mit Salz, Zucker, Fenchel, Pfeffer und Baharat 24 Stunden gebeizt um eine Salsiccia-Note zu erzielen. Ein Salat aus Karotte, Sesam, Apfel-Essig, Sesamöl und Olivenöl begleitet den kalten Part mit sweet Chili Baiser. Sauerrahm mit schwarzem Senf und Pimiento-Powder vollenden das Gericht.
 
 

GIVE

Ein neues Gericht schönem Liedgut gewidmet mit "give" von You Me At Six. Darin verbaut eine Erinnerung an den letzten Wien-Trip. Mir gingen einfach die Kaspress-Knödel beim Filippou nicht mehr aus dem Kopf. Ich hab mich anders entschieden und der Trüffelpasta den Vorzug gegeben. Aber die Knödel mussten sein, mach ich's halt selber:
 
 
Kaspressknödel/Routatouille & ihre Essenz Kimchi style/knuspriger Salbei
 
Ebenso wenig geht mir das Mochi nicht mehr aus dem Kopf. Der Laden hat's tatsächlich geschafft, dass ein wenig Asien einfliest. In dem Fall aus den Abschnitten des Wintergemüses für die Routatoille, Zitronengras, Kafirlimettenblatt, Sake und Sonja ein Ansatz für eine Reduktion... Amador lässt auch grüssen.
 
Die Knödel werden angesetzt wie üblich nur mit Bergkäse. Kleiner geformt und ausgebacken. Da bietet es sich an Salbei mitlaufen zu lassen.
 
 
 
 
 
 
 

Night People

Als erstes in 2017 geben You Me At Six einem auf die Ohren. Der neue Release ist ja sowas von schön. Das ist eigentlich eine Untertreibung. Das fängt beim Titelsong an und hört bei "give" auf. Was sich dazwischen abspielt ist mehr als hörenswert. Einfach ein wunderbares Album, seufz...

the reckoning

Goodbye my concubine... ein neues dish, welches in einem Menü den Abschluss bilden würde, daher die Inspiration.
 
 
3 x Schokolade mit Orange, Johannisbeere & Mohn
 
Als Sockel dient ein Pudding aus Bitterschokolade, Orangengelee, Orange und Mohn. Darauf kommt eine leicht gelierte Sauce aus Orange & Mohn als kleiner Farbklecks. Für die knusprige Textur kommen Schokoladen-Macarons ins Glas. Den spektakulären Abschluss bildet ein Kinderschokoladen-Espuma.
 
This is my farewell!
 
 

beef to the roots

Eigentlich könnte ich meinen Stil "Zigeuner-Küche" nennen. Spiegelt sich in meinem Winter-Klassiker "beef to the roots" in der Version wieder. Wien, Baskenland und ein wenig Italien vorwiegend mit heimischen Produkten... hardcore cuisine Welt!
 
 
Rinderhüfte/"Rootatouille"/Brot/Käse/Senf/alter Modena
 
Die Rinderhüfte wird wie üblich zubereitet, sprich rückwärts. Aus der Ratatouille wird die "Rootatouille" bestehend aus gelber und lila Karotte, gelber Bete, Petersilienwurzel, geschmort mit Zwiebel, Speck, Knoblauch und Kafirlimettenblatt. Gelbe Bete gibt es in Weißwein gegart, hauchdünn und gerollt. Käsecreme mit süssem Senf, Paprika-Croutons und ein sehr guter Balsamico vollenden mein signature dish mit etwas Paprikapulver.
 
 

destino escrito... enero 17

Das erste Gericht in 2017, eine neue Variante von "destino escrito", das Gericht mit Escabeche. Inspiriert von "un pasado muy presente" eine Kombi ausm A Fuego Negro.
 
 
Txiken/Escabeche/Wasabi/lila Kartoffel/Paprika
 
Beim AFN Pulpo fand ich die lila Kartoffel stark in Kombination mit Apfel und Paprika. Daher setze ich die Escabeche mit Paprika und Apfel-Essig an. Aus der Kartoffel mach ich einen Stampf. Ein bissle asiatisch wirds mit Purple Curry und Wasabijoghurt und schwäbisch mit geschmolzener Zwiebel. Hühner-Suppe dekonstruiert zum Jahres-Auftakt - bei der Kälte gern mit wärmenden Gewürzen.

Hello 2017

Und habt ihr's gut angefangen? Ich schon, obwohl es eine kurze nacht war. Bin aber so happy, weil Silvester so schön war. Im Hause soulfood brothers wurde gegrillt und ich hab tatsächlich nochmal ne Crema Catalana hingekriegt.
 
 
Ein sehr kurzweiliger und launiger Abend war's. Mit Gesellschaftsspielen, u.a. Schlag den Raab - jetzt ratet mal wer als Raab auserkoren worden ist. Genau! Lief aber - nach Startschwierigkeiten im alten Jahr im neuen gewonnen. Und das nächste Spiel hat sich die Alterspräsidentschaft auch gesichert. Was aber wichtiger ist - es hat irre Spaß gemacht.
 
 
Neujahr fängt man entweder mit Restle oder einer Hühnersuppe an. Eine neue Version von "destino escrito" ist es geworden. Mit violetter Kartoffel, purple Curry und Paprika als Escabeche. Und ein Idols mit Lebkuchenbaiser als Dessert.
 
Meine Lieben - wünsch euch allen ein gutes, gesundes und erfolgreiches 2017!!!

RSS 2.0