Quasar

Die neue Scheibe von 4lyn ist draussen und seit Montag auch mein. Ja, die Band gibt es noch. Totgesagte leben eben länger. Nicht nur das, sie geben sich auch richtig Mühe. Das Album ist jedenfalls einen Kauf wert. Etwas verspielt, facettenreich und trotzdem mit Erkennungswert. Ist nach Line-Up-Wechseln und alle den Jahren auch nicht selbstverständlich. Ein unterhaltsames Stück Musik, daß derzeit mit "train 2.0" für mich einen richtigen Fave parat hat.

LFC 2011/12

Wie soll man die Saison einordnen? Ein Titel gewonnen, der mit wenige Prestige dafür mit Europapokal dotierte Ligapokal und das FA Cup Finale erreicht. Das Tagesgeschäft Premier League mit einer Lücke zur Spitze abgeschlossen, dagegen ist der Grand Canyon eine kleine Ritze. Dann sagt auch noch der Johnson, daß sie zu oft Latte oder Pfosten getroffen haben. Das birgt etwas Richtigkeit, der Ball sollte ja hinein. Das ist wirklich etwas zu selten passiert.

Ist auch eine logische Konsequenz davon, daß eigentlich gar kein System erkennbar ist und der Ball ab und an eben mal vorne landet, weil es doch noch Kicker von guter Qualität gibt. Wer hat denn beeindruckt? Fällt mir eigentlich nur Stewart Downing ein, der wirklich seine Ablöse wert war. Dagegen ist wohl Jordan Henderson ein Rätsel für sich selbst. Tja, wenn Kenny Dalglish so weiter macht, dann bekommt sein Denkmal in Anfield deutliche Risse. Darf man fragen ob er der richtige Trainer ist? Oder in England heißt das ja Manager. Wie das wohl in der neuen Saison wird? Jedenfalls spannend...

Ferran Adriá zum 50sten



Ferran Adriá wird heute 50! Der Katalane hat die Kochszene mit seinem Schaffen nachhaltig verändert. Wer den Film "elBulli - cooking in progress" gesehen hat, sieht wie er und sein Team denken. Das ist schon irre, was da veranstaltet wird. Darüberhinaus sind aus dem elBulli einige Schüler hervorgegangen die heute Weltspitze sind, so wie René Redzepi oder Andoni Luis Aduriz. Gratulation, Ferran und alles Gute!

let me inspire your desire

Die Überschrift wird manchem bekannt vorkommen. Genau, das ist die erste Zeile aus "all systems go". Der Text spricht mir immer noch aus dem Herzen und genausogut kann ich den Satz als Motto für meine Leidenschaft hernehmen. Untätig war ich dieses Wochenende nicht:



Saibling/Karottensalat mit Apfeldressing/Majoran/Joghurt, Paprika+Rhabarber

***



Carbonara/Champignons + Erbsen/Safranschaum

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lila zweierlei: mit Limette als Salat und Serrano/als Rösti mit Greyerzer+Manchego+getrockneter Tomate

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Lamm-Canneloni

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Erdbeer-Sorbet mit Limette und Zitronenverbene/Rhabarber-Frischkäse mit Kaffee/Mandel + brauner Zucker

Pinotxo Bar

Auch wenn das Hisop eigentlich seinen eigenen Eintrag verdient hat, aber hier war ich in den vier Tagen dreimal. Und das eine Mal weniger war Sonntag, da ist der Markt zu. Bei Juanito und seinen Jungs ists einfach Bombe, ich würd auf dem Markt nirgendwo anders mehr hin wollen. Was die da machen ist einfach, aber mehr als gut.



Kichererbsen mit Blutwurst, Räucher-Makrele mit Trauben, Mönchsfisch, Ziegenkäse mit Rösti und getrockneten Tomaten, Chipirones und Fleisch-Empanada, alles überragend! Jeden Tag ein neuer Eindruck und nebenher gab es noch mel y mato und guten Kaffee. Schade nur, daß in den Tagen Ferran Adria nicht mal da war. Tut der Location aber keinen Abbruch, immer wieder gern!

Barcelona 2012

BON DIA, zurück aus Barcelona, das war irre! Bin etwas durch, aber irre viel erlebt und gesehen... here we go:

Samstag fahr ich also nach Filderstadt, um da mein Auto abzustellen. Gegenüber vom Parkhaus erspähe ich eine Metzgerei. Die ist so toll, dass man allein schon wegen der dahin ziehen sollte. Nicht nur deswegen, man wäre auch viel näher am Flughafen. Um 6 Uhr aufstehen ist einfach nicht so mein Ding. Nach einem Leberkäs-Weckle schaut die Welt auch wieder anders aus. Es gibt eine Sache, die selbst morgens um neun Tradition hat – Flugbier! Auch wenn es Dinkelacker ist und 4,50 Euro kostet.

Übrigens war es ganz nützlich, noch mal bei Barca auf die Homepage zu schauen. Das Spiel ist nämlich Samstag, etwas kurzfristig und wirft meinen Zeitplan über den Haufen. Ich bin aber flexibel. Es klappt alles wie am Schnürchen und mein Hotel ist 10 Minuten vom Stadion weg. Erstmal Ticket holen und feststellen, daß der Schalter ein echtes antikes Stück ist. Sogar der von RW Essen hat größere Fenster.

Als zweites geht es... na wohin wohl? Genau, La Boqueria, PINOTXO BAR! Seit der Buchung freu ich mich schon drauf, so gut hats mir letztes Jahr gefallen. Ein Platz wird frei und ich tafle eine Stunde und pfeif mir vier Tapas rein. Herrlich ist das und die Jungs sind echt super, Juanito verabschiedet mich sogar mit Handschlag. Für die Chipirones war ich zu spät, aber der Schönheitsfehler wird noch korrigiert.

Eine kleine Runde am Hafen und es geht wieder zum Stadion. Nach vier Jahren Abstinenz endlich wieder live dabei und dann noch in Camp Nou. Auf dem weg dahin bevor es Damm free gibt, lieber so:

Drinnen kann ich mein Glück kaum fassen. Eine tolle Atmosphäre ist das! Mes que un club – mehr als nur ein Club, das Motto kann man gar nicht groß genug schreiben. Der FC Barcelona ist Kult und Kultur. Szenenapplaus für jede gelungene Aktion. Das Olé hab ich bis dahin für ein Klischee aus der Stierkampfarena gehalten. Die Touristen erkennt man daran, daß die kein Pausenbrot dabei haben, so was hab ich auch noch nie gesehen. Sentimental wurde es auch bei der Verabschiedung von Pep Guardiola.

Neuer Tag, Sonntag und der Markt hat zu, wie eigentlich so ziemlich alles in Barcelona. Auf zum Sightseeing und das beste Panoramabild der Stadt machen. Gut, auf den Tibidabo bin ich doch nicht, der Parc Güell tuts wohl auch. Ohne mal in die Karte zu schauen, lauf ich einfach mal da hoch wo es grün ist. Eine Riesenaussicht hatte man zwar in dem Park auch, aber es ist halt nicht der zu dem ich will. Ich stelle fest, daß es in dem Fleckchen mehrere Parks gibt und der freundliche Herr zeigt bei Nachfrage in die ganz andere Richtung. Diese groß eingeschlagen komme ich wieder völlig woanders raus, bevor ich dann doch noch mein Ziel erreiche. Übrigens haut bei Fotos immer die mit ihren Riesenkameras an, die Wahrscheinlichkeit ist hoch, daß die das auch können.

Mittagskaffe ist beim Arc Triomf angesagt. 1,30 Euro für die Tasse, da werden es gleich zwei. Der Himmel wird strahlend blau, das heißt ab an den Strand. Das ist jetzt nix zur Erholung. Alle paar Minuten wird die Massage angeboten, die selbst Herrn Pacuku in den Schatten stellt. Es gibt auch diverse Getränke, Kokosnuss, Henna-Tattoos und lustige Kräuter. Die sind aber nicht zum Kochen da, glaube ich. Eher schicken die einen zum Tanzen auf den Mond. Der clevere Abenteurer geht allerdings in den Supermarkt, holt sich Schinken und Bier für immens kleines Geld und freut sich so des Lebens.

Zum Abendessen geht es nach Poblenou ins Els Pescadors. Der Laden hatte letztes Jahr zu. Dieses Jahr ist es also soweit. Berichten zufolge ist das eine der besten Fischläden der Stadt. Es folgt Licht und Schatten. Es gibt pa amb tomaquet, extra berechnet. Es könnte auch Zwieback tomaquet heißen, so eine Konsistenz weist das Brot auf. Die Vorspeise mit Entenkroketten ist super, der Hauptgang mit Stockfisch und Paprika ist für 23,90 eigentlich eine Unverschämtheit, ziemlich uninspiriert. Weil es aber eh schon egal ist, gibt es noch Nachtisch, Cremerolle und zwei Kugeln Eis, eine haben die nicht berechnet. Bevor sie das merken, zahle ich schnell und verdufte. Innerlich heulend, doch nicht noch mal ins Senyor Parellada gegangen zu sein.

Montag, Sommer in der Stadt, oder besser gesagt in der Altstadt. Erstmal wieder etwas laufen, bevor man sich wieder bei Juanito eine Stunde lang reinschaufelt was geht. Wieder geht es an den Strand, Meer ist einfach geil, kann ich stundenlang haben. Ich finde auch, es geht nicht darum jede Sehenswürdigkeit abgeklappert zu haben, sondern auch mal einfach da sein. Ausserdem ist es auch mal schön, sich es gut gehen zu lassen, wenn andere arbeiten.

Deshalb geht es zum finalen Abend ins Hisop. Bei der Recherche wohin abends ist mir der Laden aufgefallen. Sterneprämiert und somit das zweite Mal in so einem Restaurant für mich! Ich werde nett begrüßt, trotz Surfer-Style. Die Karte liest sich dermassen gut, soweit mein Englisch reicht. Ich entscheide mich im Gespräch mit der Bedienung für das Degustation-Menü, lasse meine Fotos absegnen und frag ob ich später dem Oriol Ivern hallo sagen darf, wird auch bejaht.

Kurzweilig kommen die neun Gänge mit begleitenden Weinen, Brot und Olivenöl. Im einzelnen:

Gelbschwanzmakrele mit Erdbeer und Fenchel

Gefüllter Spargel mit Kokoswasser und Ingwer-Aioli

Noch mal Fisch

Langostino-Carpaccio, Spargelsalat und Schinken-Eis?!

Seehecht mit Morcheln, Lauch und Gnocci

Lamm mit Birne und Rosmarin

„mojito“ mit Gurke, Ananas und Litsche (der Gang war so spannend, ich hab mich gleich draufgestürzt und nicht fotografiert)

7 Käsesorten

Erdbeeren, grüner Pfeffer (Schaum), Eis und Oliven-Schokoladen-Gateau

Insgesamt ein super Menü, etwas abgedreht und fordernd, aber echt eine Show. Übrigens hängen dort keine Bilder und es ist auch nicht groß, dennoch wohl akzentuiert mit Holz und Licht. Zum Abschluss des Menüs kam auch wie versprochen Oriol Ivern und der ist ein Riesentyp. Ein würdiger Abschluss, bevor es am Dienstag nach Hause geht. Barcelona, schee wars wieder!


Ich packe meinen Koffer...

... und nehme mit:

- Trikot
- A Day To Remember-Shirt
- Trucker-Cap
- Penner-Style-Hose
- Sonnenbrille

Braucht man sonst noch was für ne irre Tour? Nach langer Abstinenz gehts mal wieder ins Stadion! Dann auch noch ins Ausland, ganz allein, wie anno 2002 und 2003...

@ Stadiongaststätte, Hülben

Zigmal gefeiert den großartigen Abend in Hülben und hier nun auch der Link zur Folge: http://rtl2now.rtl2.de/die-kochprofis-einsatz-am-herd/stadiongaststaette-in-huelben.php?film_id=67349&player=1&season=0

@ Cosita, Haigerloch

Heut ging es also ins Cosita, beim Tapas-Buffet mitmachen. Das Cosita befindet sich im Gasthaus Schwanen. Da hat früher der Bernhard Diers zwei Sterne erkocht. Eine respektable Stätte also...

Um 9 Uhr in Haigerloch war ausgemacht und ich habs geschafft. Hat mich gewundert, daß ich pünktlich war. Manche übererfüllen die Geschwindigkeitsbeschränkung. Ein kleines Schwätzle mit dem Matze war auch noch dabei, der heut einen Ausflug nach Neuschwanstein macht. Viel Spaß dann auch!

Jedenfalls wurde ich von der Anja, dem Emanuel und dem Rest des Teams sehr schön aufgenommen. Richtig viel machen durfte ich dort. Angefangen von meiner "Deko" für die Lemontarte. Ich als Dessertkünstler pflanze ein Apfelchutney auf Kiwischeiben, setze noch eine Kiwikugel drauf und biete das später als eigenständiges Gericht an. Mein Versagen beim Basteln einer Spritztüte beschreib ich jetzt nicht so ausführlich. Weiter ging es mit Salpicon, einem Meeresfrüchte-Salat. Fenchel, Zwiebel, Paprika klein schneiden, dank meines Kai Shun ganz easy...

Was mir am meisten Spaß gemacht hat, war die Gäste am Buffet zu sehen, weil das in der Küche steht. Nebenher ein paar Champignons ausbacken, mit den Gästen plaudern und später noch richtig fackeln mit der Creme Catalana.

Das war ein herrlicher Sonntag. Vielen Lieben Dank an Anja, Emanuel und Herrn Gonzalez, daß ich da mal mitmachen durfte, gerne wieder!

Und übriges ist das hier der 900ste Eintrag auf dieser kleinen Seite, noch hundert dann wird gefeiert!!!


Tod oder Gladiolen

Was für eine Fußballwoche! Jeder hat geglaubt, daß Barca Chelsea daheim locker überwindet. Jedoch ist Club zu abhängig von Messi. Schießt dieser keine Tore, macht es sonst recht selten jemand anders. Heute gibt Pep Guardiola seinen Abschied bekannt. Nennt mich Paul, ich hab das schon am Mittwoch vorausgesagt. Wenn das nur bei meinen Lottozahlen klappen würde. Nächste Woche bin ich selbst im Camp Nou, gehen wird es voraussichtlich nicht mehr um viel, Xavi ist auch verletzt. So brutal kann Fußball zu einem Touristen sein, den hätt ich gern spielen sehen.

Dafür hat der Ronaldo am Mittwoch blöd geschaut. Schon allein deswegen hat sich der Einzug der Bayern ins Finale gelohnt. War aber auch verdient. Gestern ging es wieder weiter mit Live-Konferenz von der Europa League. Von mir aus hätte man nicht unbedingt in Valencia vorbeischauen müssen. Was in Bilbao abging war schon irre. Irre ist auch die Verteilung eines Kontigents von 8.890 Karten an die Fans beider Teilnehmer, das Stadion in Bukarest fasst allerdings 55.200. Als Baske oder Madrilene kommt man sich da schon recht bescheuert vor. Das ist wohl lt. den neuesten Meldungen milde ausgedrückt. Schwarzmarkt, du wirst wohl am 9. Mai neu definiert werden. Im Mai gehts rund - Europa League, FA Cup und Champions League, bevor wir im Juni zum EM-Titel brüllen. Das werden wieder Festtage...

23. April

Der 23. April, wie der getränkegebildete Mensch weiß, ist der Tag des deutschen Bieres! Das ist der Jahrestag des Erlasses des Reinheitsgebotes aus dem Jahr 1516.

Was ich allerdings bis heute nicht wusste - der 23. April ist auch mein Namenstag! Jürgen ist eine Nebenform von Georg. Heute ist also Georgitag, der Tag des hl. Georg, auch St. Jürgen genannt. Ist kein Witz. Das Georgskreuz ist wohl jedem bekannt aus den Kreuzzügen. Es findet sich auch im Stadtwappen von Barcelona wieder, da er u.a. der Schutzpatron der Stadt ist. Wie passend, daß ich bald hinfahre.

Meiner und eurer Bildung ist damit wohl genüge getan. Einen herzlichen Prosit!


Tragic Idol

Wie versprochen, Freunde... hier die Rezession zum neuen Paradise Lost-Album TRAGIC IDOL. Also eigentlich hab ich es noch nicht so oft gehört. Es ist aber ärgerlich dass ich die VÖ am Freitag verpennt hab. Sagt schon alles aus, weil ich mir gern das ganze WE mich von der Scheibe das Gehör durchblasen wollte. Paradise Lost macht konstant gute Alben, auch wenn "In Requiem" schon etwas sperrig war.

Der Titeltrack des neuen Albums allein ist eine wahre Pracht. Ich liebe diese Tracks, die mit einfacher Gitarre beginnen und sich zu was großem steigern. Tja, und Nick Holmes, der Text von dem Song ist wieder Futter für die dunkle Seele. Greg Mackintosh hat wieder einmal mehr bewiesen, daß er wohl einer der größten Songwriter ist und packt auch wieder eine Melancholie in die Gitarren, wie man sie bei keiner anderen Band in dem Genre findet.

Ganz großes Kino, ihr Jungs aus Yorkshire!


new ones



knuspriger Saibling mit Borlotti-Bohnen, Paprika, violettem Spargel/Pesto/Rosé-Emulsion



St. Bartholomäääh! 2 x Lamm: mit Bohnen, Erbsen, Joghurt + Kräuter/in Kräuter+Risotto und Grillgurke



Apfel/Rhabarber/Zitrone mit Mandel und Kaffee

Ein Dessert auf das ich wirklich stolz bin, zumal ich es damit sonst nicht so hab. Im einzelnen enthalten ist ein Sorbet aus Apfel, Zitrone und Rhabarbersaft und eine Flammeri aus Polenta, Rhabarber und Zitrone. Dazu kommt gemahlene Mandel und Kaffee (angeröstet) mit etwas braunem Zucker.

Die neuen Teller müssen ja auch gebührend eingeweiht werden. Ich war gestern im IKEA und hab mir mal ein Set geholt. Die Auffahrt ins Parkhaus erinnert mich jedesmal an Fast+Furious Tokio Drift. Oben angekommen hat man garantiert einen Drehwurm. Den obligatorischen Hot Dog hab ich ausgelassen, ihr glaubt gar nicht was Samstag da für eine Schlange steht. Ansonsten gehts auch zu wie im Krieg und alle fünf Minuten die Durchsage "der kleine XY will aus dem Kinderparadies abgeholt werden", glücklicherweise hatten die alle sehr exotische Namen. Verwechslung ausgeschlossen. Aber egal, es geht ja um die Teller. 29,99 Euro für 18 Teile, tief und groß, klein und flach, groß und flach. Das nächste Dinner kann kommen!

playlist

Schon lang nix mehr zum Thema Musik geschrieben. Ist auch grad etwas traurig, keine neue Veröffentlichung in Sicht, die einen aller Voraussicht nach umhauen wird. Im Gegenteil... die großartigen 3 Feet Smaller wollen sich eine kreative Auszeit nehmen, mehr hier: www.3feetsmaller.at. Schade, die Wiener Sängerknaben find ich einfach großartig. Da fällit mir grad ein, daß ich die VÖ der neuen Paradise Lost am Freitag verpennt oder eher verkocht hab, weiß ich schon, was ich morgen nachholen werd.

Irgendwie steh ich grad auf Geballer, hier mal eine kleine Auswahl:

Papa Roach - Forever, Itchy Poopzkid - Why Still Bother, A Day To Remember - You Be Tails, I'll Be Sonic, Machine Head - Darkness Within, Lacrimas Profundere - The Letter, Emil Bulls - Battle Royal, Apron - IDGAFUCK, Rise Against - Savior, Stereo Dynamite - Antidot, From Constant Visions - I Am The Endboss

Soviel zu meinen momentanen Top Ten, der nächste Eintrag wird wohl eine Rezession sein...

ny nordic food

Das Gericht hier ist eindeutig inspiriert von René Redzepi. Aufmerksame Leser hier und in facebook wissen von meinem Faible für die new nordic cuisine und hier hab ich mir kräftig Anleihen genommen. Zu Gast war heut der Andi, welcher u.a. Hauwirtschaft unterrichtet und es hat irre Spaß gemacht heut mit dem zu kochen. Vielen Dank nochmal dafür!



Schweinerücken in Mandel-Mantel/Spargel in weiß und violett/getrüffeltes Kartoffelpüree/Joghurt und Kräuter

Ihr braucht einen Schweinerücken von 250 g und den wälzt ihr in Mandel, Semmelbrösel, Chili, Salz und Pfeffer, was ihr vorher gut miteinander vermischt habt.

Für die Sauce Joghurt mit mittelscharfen Senf, Chili, Salz und Pfeffer verrühren. Eine Handvoll Petersilie und etwas Rosmarin blanchieren und gut trocknen. Mit bestem Olivenöl mixen und abseihen. Beides miteinander mischen bzw. marmorieren.

Den Ofen heizt ihr auf 175 Grad Ober-/Unterhitze vor und schiebt Gitter und Abtropfblech rein.

Den weißen Spargel vorbereiten, also schälen und Unterseite weg. Nicht wegwerfen, könnt ihr zu einer Brühe auskochen. Dann packt ihr den mit ordentlich Zucker, Salz und Olivenöl in Alufolie und das Paket kommt für 40 Minuten in den Ofen.

Das Fleisch in Olivenöl anbraten und kurz ruhen lassen. In den letzten 20 Minuten in den Ofen zum Spargel.

Für das Kartoffelpüree Kartoffeln aufsetzen und gar kochen. Abseihen, zurück in den Topf und stampfen. Mit etwas Milch, Salz, Pfeffer und Muskat kurz verrühren und mit etwas Trüffelöl abschmecken.

Violetten Spargel schneiden und in Olivenöl mit Salz und Zucker anbraten. Etwas Butter hinzu und bissfest garen.

Servieren: Den weißen Spargel auf den Teller legen. Das Fleisch eine Minute voher rausnehmen, aufschneiden. An das Ende der Spargelstangen etwas Kartoffelpüree anlegen. Den violetten Spargel drum herum legen, zuletzt um alles den Joghurt ziehen.


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