KEEP IT REAL

Das neue Itchy-Album ist da! Und ich hätte heut nicht gedacht, daß ich heut gleich ein passendes Gericht raushaue. Aber das ist Kochen, manchmal entsteht das spontan. Echte Produkte, ehrlich gekocht:
 
 
Eismeerforelle/Carbonara/Kaviar/Leinöl
 
Inspiriert ist der Teller eigentlich vom Film übers el Bulli und die Sequenz mit dem family meal dort. Zu sehen ist kurz Fisch mit Pasta. Bei aller Legende, für mich ist so ein Gericht einfach eines der grössten. Sauce mit Zwiebel, Speck, Pilzen und Weißwein angesetzt, etwas Sahne, Butter, Erbse und Tomate. Scharf abgeschmeckt und Gewürz darf auch an den Fisch auf die Fleischseite mit Salz und Baharat. Etwas Forellenkaviar und Leinöl als einfach grundehrliches und tolles Produkt schließen meinen Teller ab.

THE DEVIL KNOWS YOUR NAME

Heute, Reunion der großartigen From Constant Visions mit dem Bocko. Live im Backstage, jedoch ohne mich. Grund genug mir die Tatsache schönzufressen und ein neues songdish rauszuhauen. Inspiriert vom Titel und passend zum devil mit Schärfe und Käse:
 
 
Txili-Txeese-Pasta
 
Ich setz die Sauce sehr baskisch an, entgegen jeder Carbonara-Regel. Serrano, Zwiebel, Weißwein, Sahne. Ein Arrabiata-Gewürz sorgt für ordentlich Schärfe. Wildblumen-Baldauf und ein Schluck Milch sowie Pfeffer runden die Sauce ab. Croutons aus Kartoffelbrot sorgen für den knusprigen Part. Abgeschlossen wird mit Zwiebelöl und "Sinco Lanzas". Ein Käse aus Kuh- und Schafmilch in kleinen Brocken, passend zu den Croutons und den Steinen der shoreline von San Sebastian.
 
Zwei Klassiker mit Carbonara und Mac N Cheese im Donosti-Style zu Ehren eines meiner Klassiker von FCV!
 

BBQ Shakshuka

Ist open air cooking was geiles, komm grad ausm Garten vom Grillen. Unter anderem gab es eine Remminiszenz an Kitchen Impossible. Frank meint ich schau zuviel fern. Aber in dem Fall hat es sich gelohnt:
 
 
Genau, eine Shakshuka gibts. Hab schon gestern beim Chili gedacht, dass das von der Pieke auf vom Grill klappen müsste. Ab in den Garten mit dem ganzen Zeug und los gehts! Wie Dr. Shakshuka nehm ich frische Tomaten, nicht wie er nehm ich keinen Knoblauch. Dafür Zwiebelöl, Chilipulver und BBQ-Gel.
 
 
Dazu ein Schweinebauch, nochmal etwas Gel in Tupfen, eingelegter Rhabarber und Pimiento-Powder. Rührei mit Speck auf asiatisch und mal anders.

weekend cooking

Das jährliche Dinner-/Gartenfestle bei Steffi & Frey caling. Freut mich immer dabei zu sein. Wieder mit am Start Andi Klaiber, der letztes Jahr für mich gekocht hat, da ich Handicap hatte und nur gecoacht hab. Dieses Jahr also wieder mit mir an Brett, Messer und Herd.
 
 
So sieht das aus, wenn ich auf meinen Chauffeur warte. In der Zeit kommt ein Passant vorbei. Ich liebe diese erstaunten Blicke. Wie gesagt als Männer-Trio wird heute gekocht.
 
 
Auf den Tisch kommen heute marinierte Lachs a la Ceviche mit BBQ-Johannisbeere und Steffis fantastischem Baguette. Weiter geht es mit Apfel-Fenchel-Salat und Garnele in Bisque. Weil ich das Familiäre dieser Veranstaltung so schätze kommt im Hauptgang alles im Topf, auf Platten und in Schüsseln auf den Tisch. Als da wären Gulasch, Kaspress-Knödel, Karottensalat und Gurkensalat. Gut erkannt - Wien als Hauptgang. Als Dessert kommt eine Interpretation von Schwarzwälder Kirsch ins Glas. Kirschkompott, Kinderschokoladen-Espuma und Schokoladen-Screens mit Mohn und Mandel.
 
Nach diversen Weinen (hatten die wieder eine gute Auswahl da) gibt es unser legendäres Chili. Mir taugt das jedesmal dermassen. Kochen von Freunden für Freunde und eine gute Zeit haben. Vielen Dank nochmal an alle - es war mir eine Ehre und Vergnügen zugleich.
 
Am Sonntag wieder trockenes Wetter, da mach ich ein Freudenfeuerle im Grill. Ziemlich baskisch und aufs Maul wird es:
 
 
Adrenalina... Küchle von Txistorra & Kartoffel, Ei, BBQ-Gel, Zwiebel
 
Ich hatte noch Wurstmasse aus der ich Fleischküchle forme. Kartoffeln gekocht, gebraten und mit etwas Sahne und Ei gestampft werden mit Semmelbrösel, Mehl und Stärke zu Küchle. Ein Gel aus Tomate und BBQ-Sauce mit Kren werden in Tupfen verteilt sowie Zwiebel-Pulver und -Öl.
 
 
Miratelo... Txili-Txiken mit Zwiebel
 
Das Pulver und das Öl passen auch super zu einem Chili, was ich auf dem Grill fertig mache. Eine mit Piment d' Espellete marinierte Maispoularde grille ich sehr behutsam und fertig ist mein Teller. Busco fuego, also heut mal wieder Feuer gesucht;-)
 

Kässpätzle

Also irgendwie lässt der Sommer schon etwas zu wünschen übrig. Zu gern würd ich hier mehr vom Grill präsentieren. Aber naja... Zeit für echtes Soulfood! Kässpätzle sind für mich immer ein Stimmungsaufheller. Oder "Späskätzle" wie das Susi nennen würde.
 
 
Meine Kässpätzle bestehen natürlich aus Spätzle (Knöpfle), im Sommer gerne mit frischen Erbsen. Fast immer Petersilie und dreiviertel Bergkäse und einviertel Manchego. Letzteres wird ab und an durch Cheddar ersetzt. Was bei mir bei Spätzle so ziemlich gar nicht fehlen darf ist Schmelze. Wenn dann ersetzt durch ein anderes knuspriges Element wie Speck. Heut gern mal vegetarisch. Ein wenig Tropea-Gsälz drauf. Gekocht mit Äpppelwoi, genauer gesagt Bembel With Care. Also ganz ehrlich - im Essen wars besser als zum Trinken. Bin wohl zu verwöhnt vom baskischen Sidra.
 
Die zweitbesten Kässpätzle nach Dani's Bierkässpätzel:-)

JUERGA

Das Gericht über lange Nächte und wie man die am besten beginnt. Bei mir ist es ja offensichtlich, auf Reisen finden die Abende meistens im Baskenland und Wien statt. Deshalb gibt es hier ein Crossover zwischen Edorta Lamo, Christian Petz und Juan Amador. Mit denen würde ich mir gern mal die Nacht um die Ohren hauen!
 
 
2 x Beef/Grillsalat/Polenta/Gulaschsaft/Zwiebel
 
Für Christian Petz steht das Tatar, angemacht mit P.X.-Essig, Leinöl und BBQ-Sauce. Darunter kommt der Grillsalat. Für Edorta Lamo steht die eingelegte Zwiebel, das Pulver und Polenta-Sticks (quasi falsche Pommes). Für Juan Amador steht das Rinderfilet mit Anana-Salz und der Gulaschsaft.
 

VIENNA CALLING

Das Gericht über Wien und nennen wir es das dortige "Streetfood". Viele wissem um meine Käsekrainer-Affinität. Deswegen gab es gestern vom Grill einen Käsekrainer-Leberkäs. Und heute davon diese Vorspeise:
 
 
Carpaccio vom Käsekrainer-Leberkäs/Grillgemüse/Stadtpark-Dressing/Bier-Senf-Creme/Essiggurkerl
 
Dünne Scheiben vom Leberkäse werden flankiert von einem Salat aus Grillgemüse. Dafür Paprika auf den Grill, gerne bis die Haut schwarz wird und leicht abgezogen werden kann. Dann hab ich mir vom Asador Etxebarri das Garen der Erbsen in der Schote auf dem Grill abgeschaut. So haben die Dinger noch nie geschmeckt. Angemacht wird beides mit P.X.-Essig und Leinöl. Eine Creme aus Senfkörnern und Biersenf als Tunke und zwei selbst eingelegt Essiggurkerln komplettieren die kleine Reise nach Wien.

grillieren und brillieren

Wetter gut, Grill an! Dieser Anzüdkamin verdient sich den Namen Rapid Fire wirklich. Dieses WE aufm Programm sind ein Leberkäs im Ganzen und Gemüse. Dieses Mal im Brät Piperrada Marinade in rauchig, Petersilie, Baldauf und Zwiebel. Die baskische Version von Käsekrainer sozusagen.
 
 
Als die Glut da ist kommen Birkenchips für noch mehr Raucharoma drauf. Dieses Mal weniger, damit Tailfingen Mitte nicht so sehr im Qualm steckt. Allerdings werden Nachbars Handtücher nicht verschont.
 
 
Das schaut gar nicht mal so schlecht aus, was ich da treibe. Nebenher kommen noch Spitzpaprika drauf sowie Erbsen in der Schote. Hab ich mir bei Asador Etxebarri abgeschaut und das ist echt der Knaller, Erbse in saugut. Von wegen saugut:
 
 
LKW im Garten, das Ding ist geglückt. Abgesehen von deutlichen Röstaromen auf der Unterseite. Drehen wird halt schwierig. Aber ich würde das als Erfolg bezeichnen, oder eher als geiles Teil!
 

Soulfood Brothers @ Speisemeisterei

Unverhoffter Anruf, am anderen Ende der Leitung Stefan, Küchenchef der Speisemeisterei. Die Frage ist, ob wir nicht Lust hätten das interne Grillfest der Jungs und Mädels zu bewirten. Klar - haben wir. Und so gehen Flo und ich erstmal einkaufen. Frank erhält noch einen Bausatz für Spätzle-Wurst-Salat und so bereiten wir jeder daheim einen Teil unseres Vorhabens zu.
 
 
Freitag abend ist Abfahrt nach Hohenheim. Ich freu mich dermassen dass meine Jungs meinen kulinarischen Heimathafen kennenlernen. Dani kann leider nicht. So entert ein Trio Infernale die Küche und Terrasse der Speisemeisterei, baut sich auf und hat folgendes am Start:
 
Steirer Brotcreme mit Pangratatto
Piperrada-Topfen
Spätzle-Wurst-Salat
Tomate-Ruccola-Salat
Apfel-Fenchel-Salat
 
Auf dem Grill landen:
 
Spareribs
Currywurst
Secreto
Dorade
 
Die Dorade im Ganzen - noch nie gemacht. Aber erstmal mit Zitrone, Rosmarin und Salz füllen. Und dann erstmal dass was wir können auf den Grill packen. Irgendwann danach mal den Fisch, der unter besonderer Aufsicht steht und (kann ich immer noch nicht fassen) recht gut gelingt.
 
 
Was übrigens unser Flo für eine Currysauce hinlegt- superb! Insgesamt läuft es super und unser Essen kommt gut an. Immerhin haben wir mal einen anderen Gradmesser an Gästen. Von Roman und Sophie kommt noch Creme Brülee.
 
Bei tollen Getränken gesellen wir uns zur Crew zum gemütlichen Beisammensein und guten Unterhaltungen. Für mich bin ich sehr stolz auf uns was wir wieder so hingekriegt haben. Mein Dank Flo und Frank (auch fürs Fahren) und die Speisemeisterei für diese Einladung!

life changes, step by step

Nach langem Mal wieder ein step by step. Hier zeig ich euch die Komponenten des aktuellen life changes:
 
 
Kompott von Johannisbeeren, Johannisbeer-Gsälz und Prosecco
 
 
Eis von Minz-Milch und Kokos-Crumble als Straciatella-Variante
 
 
Espuma von Kirsche und Sahne
 
 
Kokos-Chips
 
 

surfing the basque country

Der Slogan stammt vom Pukas, steht für mich eher dass ich durch die Gastronomie surfe und mich inspirieren lasse. In dem Eintrag und jetzt am WE gehts vorwiegend um Aromen und Gerichte aus San Sebastian, natürlich in meinem Stil umgesetzt. Den Anfang macht the other half zu Ehren von The Ghost Inside, mein Gericht über mar y muntanya, also Meer und Berge:
 
 
Lachs/Bohnen/Kernöl
 
Bio-Lachs, als dreierlei verarbeitet. Links oben a la ceviche mit Limettensaft, Weißweinessig und grünem Pfeffer. Darunter ein Würfel konfiert in Nussbutter und Kürbiskernöl. Die Konfier-Flüssigkeit und noch mehr Öl flankiert die linke Seite.
 
Für mehr grün und baskische Berge steht ein Bohnengemüse mit Tomate und Serrano als Beilage. Ein Lachs aus dem flacheren Teil des Filets kross gebraten und fast an Spanferkel erinnert komplettiert den Teller. Dekoriert wird  mit Olivenkrokant auf dem Würfel und Forellenkaviar auf dem Ceviche. Ein schöner Teller voller Geschmack und Kontrasten und den Songtitel schön getroffen.
 
 
Ein süsses Pintxo nach dem Motto "denken wie Edorta Lamo" und inspiriert vom A Fuego Negro entsteht wieder mit life changes. Das Dessert über Saison, Kokos und Minze:
 
 
Johannisbeere/Kokos/Kirsche Hugo Style
 
Dieses Mal wird Johannisbeere als Kompott mit Gelee, Holundersirup und Sekt gekocht. Geblieben sind Kokos-Minz-Eis, der Kirsch-Espuma und der Kokos-Chip.
 
Life changes... auch für Benni & Sandra - die heiraten nämlich. Im Ochsen zu Grosselfingen. Ein sehr stimmungsvolles Fest mit sehr gutem Essen muss ich sagen.
 
 
Wennn ich mal nüchtern auf die Tanzfläche gehe, dann ist die Stimmung einfach nur gut. So war das auch! Vielen Dank für ein tolles Fest und alles Gute für euch beide!
 
Weiter gehts am Sonntag. Erstmal ausschlafen und weil die Uhr eher Mittagessen als Frühstück anzeigt, gibts Kässpätzle:
 
 
Danach kann es nicht mehr baskischer werden mit dem was ich vorhabe. Txistorra steht auf dem Programm. Natürlich hausgemacht und weil es nicht regnet geräuchert und gegrillt.
 
 
Erstmal macht Asador Jordi mit seinem neuen Anzüdkamin ein Feuerle und erzeugt Glut. Dann hat er noch Buchenchips und räuchert seine Txistorras erstmal an.
 
 
Eine bedenkliche Rauchentwicklung findet da statt, ich könnte Rauchzeichen ohne weiteres zum nächstgelegenen Indianerstamm schicken. Meine Nachbarn sehen sich nur darin bestätigt dass ich se nicht alle habe. Aber siehe oben - Txistorra gelungen. Ich geh mal vors Haus und kann nur hoffen, daß keiner die Feuerwehr ruft, schaut schon recht rauchig aus. Irgendwann klingt allerdings der Rauch ab und ich grill die Dinger zu Ende.
 
Dann gibt es eines meiner absoluten Lieblings-Essen, die Inspiration für die Gerichte zu Adrenalina und Posser:
 
 
Die Dinger gibts immer bei der großen Festwoche und jetzt auch bei mir hinterm Haus. Ich dreh durch, ist wirklich geil geworden!
 
Als guter Schwabe nutz ich die Glut noch für ein Schweinefilet, gleich mal im Ganzen auf den Grill gepackt. Und so entsteht das erste BBQ-Song-Dish zu Ehren meiner Lieblings-Griller von Tenside für iron will & golden heart.
 
 
Bellota-Filet/Txili-Txeese-Polenta/Chili-Prossecco
 
Mise en place für mein das Gericht ist eine Polenta mit Chili und Käse als Herz ausgestochen. Das Filet wird mit ordentlich Code Bellota und Öl 24 Stunden mariniert. Eine Emulsion aus Tropea-Zwiebel, Prosseco reduziert sowie Eigelb, Kren-BBQ-Sauce, Chili und Sahne funktioniert als Tunke. Das Filet wird ebenfalls kurz angeräuchert und behutsam gegrillt. Besser gehts nicht - bestes Schweinefilet ever.
 
Soviel von Asador Jordi, Saludos!
 
 
 
 
 

BBQ

Was haben mir mein Bros doch für ein tolles Geschenk überreicht! Endlich besitze ich auch einen Grill. Da ich heut frei habe und Geduld nicht meine Stärke ist, heize ich mal ein und los gehts mit der Einweihung:
 
 
Erstmal stell ich mich beim Feuer machen wohl etwas ungeschickt an, aber irgendwann läuft das und ich kann die von mir erzeugte Glut kaum selbst fassen. Sonst gesell ich mich immer erst bei Einladungen zum Grill, wenn die Hitze da ist. Damit das ganze nicht langweilig wird, mach ich gleich ein komplettes Gericht vom Grill:
 
 
Kalb in Petersilie und Serrano eingewickelt als eine Art baskisches Saltimbocca mit Ratatouille von Tomate, Paprika und Champignon und Georgs Leinöl. Rinderfilet grill ich auch noch, Käsekrainer darf auch nicht fehlen. Mal ein etwas anderer Montag Nachmittag!

40!!!

Hab das Schwabenalter erreicht... und das mit einem unglaublich wunderschönen Tag gestern. So etwas macht nur "Soulfood Reisen" möglich. Erstmal aber noch vielen Dank an den lieben Kevin. Bei ihm war ich zum Grillen und reinfeiern.
 
Erstmal gehts am Morgen los mit der Abholung durch Dani und Flo. Mein Wunsch war ja ein lässiges Grillen unter uns Brothers. Damit ich selbst jetzt auch zündeln kannn, schenken die Jungs mir das hier:
 
 
Da steht mir dann schonmal das erste Mal das Wasser in den Augen. Was für ein schönes Geschenk! Damit hab ich nicht rechnet... und mit so einigem nicht was noch folgt. Wir starten Richtung Southside, da unser Frank und Frank Eisele dort das ganze Wochenende verweilen. Die Anreise verläuft etwas abenteuerlich, so einfach kann man im Camp jetzt auch keinen besuchen. Aber wir wären nicht wir, wenn wir das nicht schaffen. So lassen wir uns irgendwann mit einem Bierle im Camp nieder.
 
 
 
Der Grill wird angeheizt und feinste Waren sehr gut zubereitet. Ist eigentlich eine glatte Untertreibung. Allein schon das T-Bone-Steak gehört zu den besten Stücken Fleisch dieses Jahr. Wieder mal Augenwasser-Alarm. Was da für mich aufgezogen wird ist wunderschön. Echt ein toller Nachmittag incl. guter Unterhaltung. Irgendwann kommt das Reh zur Begegnung mit dem Grill und nochmal ein tolles Stück Fleisch. So gut gegessen hab ich glaub an meinem Geburtstag noch nie. Und so hat glaub auch noch keiner auf einem Festival gegrillt.
 
 
 
Ein Bendele ist noch übrig und es klappt damit aufs Gelände zu kommen. Das heißt nichts anderes dass ich A Day To Remember sehe! Mit viel Elan spielen die eine wunderschöne Show, einfach nur Wow...
 
Danach wieder ins Camp zur Weltklasse-Currywurst. Während der Garzeit teste ich mal den Scooter. Macht sehr Laune das Teil. Aus meinem Lafer-"komm-mal-ran-du" wird zwar eher ein "geh-mal-weg-da", aber es nimmt keiner Schaden. Auch der schönste Tag geht irgendwann mal zu Ende und wir fahren heim...
 
Von wegen schönster Tag - VIELEN DANK oder auf gut baskisch MILA ESKER an meine Bros!!! So einen Geburtstag darf nicht jeder feiern, alles andere als selbstverständlich, ihr habt mir eine Riesenfreude und eine tolle Zeit beschert! Das vergesse ich euch nie!

BE QUIET AND DRIVE

Ein Teller den wirklich das Leben schreibt. Zumindest meines, wenn ich einen guten Wein trinke und Musik höre. Die Inspiration ist mit Augenzwinkern zu sehen. Was macht ein Fiaker? Richtig - durch Wien kutschieren.
 
 
Fiaker-Gulasch/Polenta/Petersilie
 
Wie immer etwas unkonventioneller als Anspielung auf "be quiet". Ich weiß dass noch ein Würstel mit auf den Teller kommt. Was ich allerdings durch eine junge Petersilienwurzel ersetze. Das Gulasch wird ebenfalls mit den Wurzeln angesetzt, ebenso ordentlich Tomate und Pistoles Essig. Die Gurken sind selbst eingelegt und als Beilage fungiert ein Rauchpolenta-Knödel in Schmelze.
 
 
So geht kulinarische Integration!
 

besides cooking

Ein langes WE, glücklicherweise mit freiem Freitag für mich. Neben viel Zeit für Kreativität gibt es ja auch noch andere Dinge. Biergartenbesuche, Sonne, Kino und Wandern... was man halt auf der Alb so macht. Von wegen Biergartenbesuch, nicht in der prallen Sonne. Sollte man zwar wissen, passiert aber immer mal wieder...
 
Von wegen Kino... Besuch mit Nici, Susi und Frank in Fluch der Karibik 5. Bin ja großer Fan der Reihe. Ich kann euch sagen - der Besuch lohnt sich! Ohne zuviel verraten zu wollen, die Story ist besser als im vierten Teil und sehr gut umgesetzt. Wirklich kurzweilige und schöne Unterhaltung. Übrigens wird in der Cinebar nicht mit Wacholderbeeren im Drink gegeizt, nächstes Mal nehm ich ein Behältnis dafür mit...
 
Sonntag dann Sonnenschein, bestes Wanderwetter. Da kommt der gute Älbler wieder raus und kramt die Wanderschuhe vor und packt eine Tupperschüssel in den Rucksack.
 
 
Auf und abseits der Traufgänge rund unterwegs in meiner Heimat. Schön ist es bei uns, trotz fehlendem See. Schön war es auch mal auf dem Schönhaldenfelsen, das lasse ich jetzt besser unkommentiert von wegen Calamari im Wald...muss ich ja nicht essen, daheim warten Würstle.
 
Weiter gehts auf die Finnenbahn, die zäume ich eher von hinten auf. Aber dem gutgemeinten Ratschlag folge ich:
 
 
Hat fast von Zen dort. Warum ich immer das Tenside-Shirt zum Wandern anhabe frag ich mich gerade, hat aber keine tiefere Bedeutung. Auf jeden Fall immer wieder gut um den Kopf freizukriegen.
 
 
 
 

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