Madsen, Cooking, Ulm

Start your day right... ganz im Wiener Stil mit Käs-Leberkäs-Weckle und Cafe con Leche:
 
 
So beginnt ein mit Sicherheit schöner Tag. Kochen mit Sibbi und Bobbes in Ulm steht aufm Programm. Anschließend besuchen wir Madsen. Die haben immerhin ein Lied für mich geschrieben... "du schreibst Geschichte":-))
 
Letzte Woche Wien, diese Woche Ulm und wieder aktiv am Herd. Das ist immer lustig das dabei rauskommt wenn man die Ideen zusammen wirft. Die Kocherei ist zum Glück fix einmal im Jahr.
 
 
In Ulm angekommen gehts zum Würstlstand an der es u.a. die beste Currywurst gibt. Die schreibt sich wirklich von und zu. Dann geht es in die Casa Bobbes wo sich auch bald Sibbi einfindet. Auf dem Speiseplan stehen:
 
Käsesuppe
Spareribs mit Guacamole
Rinderfilet, geile Sauce und Ravioli
Crema Catalana
 
Wir legen los mit den Spareribs und einem Gemüsefond. Das macht wieder so Laune mit den beiden. Wir habens lustig. Ich versuch mich mal wieder an Crema Catalan. Was auf dem Herd eigentlich gut emulgiert wird ums Verrecken nicht mal im Gefrierfach fest. Soviel dazu, hab ich eindeutig vergeigt. Gut, mit Halbgott am Herd kann ich auch leben.
 
 
Dafür wird die Käsesuppe super... mit der hab ich eigentlich nichts zu tun. Dafür mit den Ravioli. Das wird ein dreierlei. Geschmorte Paprika von mir, mit Käse und das Fondgemüse mixen wir u.a. mir Rosmarinöl. Einen Salat wollten wir übrigens auch noch machen, glatt vergessen. Trotzdem ein herrlicher Abend.
 
Der setzt sich mit Madsen fort im Roxy, ausverkauftes Haus. Max und die van Holzen Jungs sind auch da. Spricht gleich für einen guten Abend. Die Band ist wirklich unterhaltsam, vor allem die Darbietung von Sirenen gefällt mir sehr gut. Bei dem bereits erwähnten Song johle ich tatsächlich daß der wohl für mich geschrieben worden ist. Erst kein Standard-Dessert können, nach ein paar Bier dann wieder sowas...
 
Ein weiteres musikalisches Highlight setzt Sibbi mit seinem DJ-Set. Ich hatte es gar nicht vor, aber ich bin bis zum Schluß da. Ein knallerguter Tag, vielen Dank an alle! Vor allem an Bobbes!
 

ANNIVERSARY

DAS hätte ich 2014 nicht gedacht als Dani und ich nach Ulm aufgebrochen sind. Da dachten wir uns für den Abend wäre es ganz lustig uns Soulfood Brothers zu nennen und bei völliger Planlosigkeit souverän zu wirken.
 
Mittlerweile sind wir 5 Jahre unterwegs und durften tolle Dinge erleben. Das ist ein Grund zum Feiern und das machen wir am 30.3. ab 19 Uhr in der Krone!!! Kommt zahlreich!

Wien, Parkway Drive

Diesen Februar kann ich mich nicht über mangelnde musikalische Highlights beklagen. Erst You Me At Six, dann Release der neuen Kaotiko und jetzt geht es nach Wien. Parkway Drive spielen im Gasometer. Band und Location liegen bei mir sehr hoch im Kurs. Wie Wien eben auch, es ist ja ne Weile her. Ein Tour-Deppenzettel schadet nicht. Es geht in ein neues Hotel und an so einem langen Wochenende steht einiges zum Futtern an. Was nicht drauf steht wann ich zum Konzert gehe, das weiß ich auch so.
 
Das letzte Mal Wien ist ja eine Weile her und ohne Parkway Drive würd ich wohl kaum im Februar anreisen. Das fehlende Petz im Gußhaus machte sich auch in der Motivation mal woanders hinzugehen bemerkbar. Die Meldung daß der Christian zu dieser Woche als Gastkoch im Dstrikt startet lässt mich auch weiterhin an Schicksal glauben. Zwischen dieser News und der Reservierung lag ca. eine halbe Stunde. So läuft das manchmal und die Grundlage ist an der freitäglichen Anreise im doppelten Sinn gelegt.


Untypisch verläuft der Hinflug, als Novum nicht mit der Austrian. Was da mittlerweile für Gepäck aufgerufen wird... das kann man sich das eigentlich vorab mit Kurier schicken und ist billiger dran. Die Abflugzeit ist eher später als mitten am Tag, kommt man ausnahmsweise mal ausgeschlafen am Flughafen an. Den ganzen Flug nach Wien hab ich noch nie wach verbracht. Heute könnte das also klappen.
 
Verbale Inkontinenz mit veritabler Höflichkeit ergibt dass ich beim Check In meinem Gegenüber ebenfalls eine gute Reise wünsche. Bei der Sicherheitskontrolle ohne Halt durchkommen erwidere ich dem "geht doch" ein jubelndes hundert Punkte. Vor Abflug Kauf einer Gesichtscreme, das anti aging wird mit "brauchen wir nicht" abgelehnt. Ich bin gern aufm Flughafen.
 
Der Hinflug verläuft doch mit Powernapping und früh am Abend bin ich in Wien. Buchungen im Februar zeichnen sich durch Schnäppchen Hotels aus. Oft war ich in so einem Laden noch nicht. Lang bin ich auch nicht dort denn der erste City Walk ruft. Und das erste Mal geh ich erfolgreich zum scharfen Rene. Wenn Mälzer meint die Bude macht Spaß dann hat er recht.
 
Zur Blue Hour durch Wien laufen hat was. Richtig winterlich ist es nicht. Entlang dem Ring und in der Stadt ist es sehr beschaulich. Jeder Gang macht schlank. Bevor es zur ersten Reservierung und damit Christian Petz geht.

Schick ist es im Dstrikt, hoher Wohlfühl Faktor. Bei der Karte kann ich mich wieder nicht so richtig entscheiden. Dreimal Kalb in den Vorspeisen (Vitello Dorschato, Kalbskopf und Beuscherl), Secreto mit Szegediner Kraut und Grammelpogatscherl zum Hauptgang und Gin Fizz Sorbet danach wird es. Die Küche ist für mich sehr emotional, toll gekocht, hart am Salz gesegelt und alle Regler voll aufgedreht.

 
Schön ist es Christian wieder zu sehen und zu hören dass es ihm gut geht. Ein Gruss von ihm mit Beuscherl Ravioli im Flusskrebs Fond ist so typisch für ihn. Das sind die Momente... einfach wunderschön. Schokolade als Abschluss und weiteren Gruss ist der Schluss unter einen tollen Abend, DANKE mein Freund!

 
Freitag Nacht, U4, ATR und einige Biere. Man könnte auch sagen hart am Bier gesegelt. Musikalisch ist es sehr gelungen, da bleibt man gerne länger. Super Auftakt in Wien, sollte man öfter mache da auf Freitag abend hinzufliegen.
 
 
 
Samstag, etwas später am Morgen, Frühstück ohne meine Teilnahme. Ist für alle besser so. Die Vernichtungsmaschine für Käsekrainer und Sachertorte setzt sich in Gang. Ein schöner Morgen mit Sonnenschein führt zu einem Spaziergang über das Belvedere zum Bitzinger und Landtmann. Ausgedehnt in Wien spaziere ich durch die Gegend. Etwas besonderes passiert nicht, dennoch wird's schnell Abend. Ich halt mich ne Weile am Naschmarkt auf. Bei dem Vorfrühling ist die Hölle los. Man ist deswegen schon länger dort weil das Durchkommen dauert.


Damit kulinarische Genüsse und MAST Weinbistro. Das fand ich letztes Jahr schon geil. Ist es immer noch. Ein stimmiges Konzept mit tollem Essen gepaart mit gutem Wein. Hinreißende Gerichte und der Teller mit Grammelknödel, Klachlfond, Spinat und Herzmuscheln ist ein Kandidat für Gericht des Jahres.


Die Frage was ich sonst noch veranstalte beantwortet sich mit Barbesuch und Platzhirsch. Dort ist musikalisch das nicht meins, das visuelle entschädigt das jedoch.
 
 
Am Sonntag der Grund für meine Anwesenheit in Wien, PARKWAY DRIVE! Freudig aufgeregt heute mit Frühstück. Wieder ist schönes Wetter und ich kehr bei Demel ein. Dort gibt es die beste Sachertorte die ich hatte.


Wieder unterwegs denk ich mir wie lustig es wäre ein Restaurant bietet einen Würstlteller an. Lugeck macht das und ich sitz in der nächsten Minute dort zum dreierlei Würstl. So wird der Tag noch schöner.
 
Weiter laufen und nach einer kurzen Siesta ein weiteres ToDo erledigen. Im Meissl & Schadn wird das Schnitzel zelebriert. Nach zwei Assietten verleibe ich mir dieses Kulturgut ein, die helle Freude. Ich bezahle mit Karte und die Frage nach dem Autogramm beantworte ich "mit Widmung?"... das Gesicht war's wert:-))
 
Vollgefressen auf zum Gasometer, pünktlich zum Einlass. Timing ist schon ne Stärke von mir. Bei Thy Art Is Murder hätte ich ruhig auch später erscheinen können. Das braucht kein Mensch, gefällt mir so gar nicht. Besser sind Killswitch Engage, die Show ist sehenswert.
 
 
 
 
 
Parkway Drive entern die Halle durchs Publikum im Fackelzug, episches Intro. 90 Minuten Show beginnen mit Wishing Wells. Feuer, Lightshow, Streichquartett und eine Band in Hochform. Cemetary Bloom und im Anschluß The Void wie aufm Album ist ein Highlight. Der Sound ist großartig und für mich ist Winston ein Top Frontmann. Den bei The Colour Of Leaving aus der Nähe zu sehen macht Laune. Die Setlist ist sehr ausgewogen und macht irre Bock. Encore mit Molotov Cocktail, Feuer, Crushed und mit Bottom Feeder fällt der Vorhang. Sehr beeindruckend, die Leute sind danach beim Bier happy.
 
Montag in gut, ausgeschlafen geht's zum letzten Spaziergang. Wieder nach einer Teilnahme am Frühstück, mein Schnitt wird besser. Da ich Wien verlasse mal keine Wiener Küche. Dafür ein Hamshuka im Neni. Das ist wieder sooo gut. Manchmal ist's gar nicht verkehrt wenn der Bitzinger noch zu hat.


Wien, tolle Tage waren das bei dir! Ich bin froh den Trip gemacht zu haben, mehr als lohnend!
 
 

Meine Bros & FROM THIS DAY

Gestern war Donots in Stuttgart mit Soulfood Brothers... leider ohne mich. Mein recht großen Mandeln in Kombination mit Rüsselpest zwangen mich zum Konsum von Tee anstatt eines tollen Tages mit den Jungs. Auf die bin ich irre stolz und das zeigt was wir für ein tolles Team sind, einfach toll gemacht!!! Auch wenn ich nicht dabei war war es irgendwie unterhaltsam. Dank moderner Medien bin ich aufm Laufenden und happy für die Bros!
 
Das erste Date von uns ohne meine Anwesenheit und es gab auch noch Pasta A Fuego Negro. Normalerweise danke ich an der Stelle allen Beteiligten. Dieses Mal umso mehr, es macht einfach Freude zu sehen wie bei uns alles so gedeiht. Grüße an unseren Frank Eisele der auch mit dabei war. Dani wird noch ein paar Zeilen schreiben, seine Erzählungen von dem Tag gestern machen richtig Laune.
 
Als ich mal wieder schlucken konnte und Appetit hatte, hab ich mich auch an den Herd gestellt. Inspiriert von FROM THIS DAY hab ich mich an ein Gericht aus Wiener Küche mit Jerusalem gemacht. Der Song ist eine Erinnerung an die Besuche im Tel Aviv und im Neni am Naschmarkt. Der Wow-Effekt hat Gewürzen eine größere Rolle in meinen Gerichten eingeräumt.
 
 
Reh/Kartoffel-Schmarrn/Kohlröschen
 
Das Reh setze ich mit Hot India an und schmecke es mit Zatar ab (zugegeben war noch eingefroren). Für den Schmarrn stelle ich einen Teig ähnlich wie für Gnocchi her, nur weniger Mehl, etwas Milch und hebe steif geschlagenes Eiweiß drunter. Fertig gestellt wird es wie ein Kaiserschmarrn. Joghurt mit Kohlesenf und Sahnekren bilden den Sockel für Kohlröschen. Die werden in Butter und Bieressig mit Salz sautiert. Bestäubt wird der Schmarrn mit Erdnuß-Pulver.

es geht um die Wurst

Hi Folks,
 
Silvio hat mir empfohlen meine Einträge so zu beginnen. Er meint die Leserschaft würde sich vermehren dadurch. Wie passend daß heut Konzertbeginn 2019 ist. Noch passender mit Rebellious Spirit, unplugged im Sonnenkeller. Schee so mit den Homies at home. Wobei sich gestern das erste Halbjahr anders entwickelt hat wie gedacht. Für Parkway Drive in Wien gab es wieder Karten. Warum auch nicht die Band in einer meiner Lieblings-Locations anschauen? Im Gasometer hats mir schon gefallen als letztes Jahr Machine Head drei Stunden lang den eigenen Backkatalog zelebriert haben. Ihr könnt euch denken daß es wohl auch das große Fressen wird.
 
Dann kommt man abends heim und ein lustiges Kaotiko Video mit den Tourdates zu "Aprende Violencia" flimmert über den Monitor. Bei der Aufzählung kommt am Schluß tatsächlich Donosti! Also wird das neue Genussfestival im Mai eher eins für die Ohren. Freu mich Bombe drauf! Die nächsten Tage ist dann eher Flugradar um einen günstigen Flug zu buchen.
 
Wenn es schon um die Wurst geht... aufmerksamen Lesern dürfte meine Affinität zur Wurst nicht entgangen sein. Ob der erste Gang in einer österreichischen Stadt zum Würstlstand ist oder ob es Würstl-Teller der kreativen Art sind oder ob wir mal ein Würstl bei Soulfood Brothers servieren. Mit Sicherheit komm ich an (k)einem Würstlstand in Wien vorbei. Genausowenig am Txulta auf eine Txistorra.
 
Ich bin ja froh daß ich einen Fleischwolf hab mit dem man selber wursten kann. Vor allem weil man seine Txistorra selber machen kann denn die gibt es ja hier nicht. Dank meines Jubiläums-Geschenks ziehe ich also mal wieder los zum Metzger. Raus laufe ich mit 2,5 kg Schweinenacken und Wurst-Darm. Als Dreingabe gibt es ein Paar Würstle. Vielleicht als Maßgabe wie es richtig geht, wir wissen es nicht.
 
Daheim geht es also los mit mise en place. In dem Fall das Fleisch so zerkleinern daß es gewolft werden kann. Das macht man für Würste zweimal durch die feine Scheibe. Dann entscheidet man so langsam was man denn haben will. Ein kleiner Teil wird zur Cajun Wurst. Wenn man nicht alleine wäre würde man sich zwischendurch dafür feiern wie geil man den Wurstdarm aufgefädelt hat. Der größere Teil des Materials wird zur Chakalaka Txistorra. Vom Naschmarkt hab ich exakt soviel von Majoran, scharfem Paprika und Chakalaka da daß man da alles reinkippt. Eigentlich könnte man es auch Naschmarkt-Txistorra nennen.
 
Elementar wichtig ist die Bratprobe. Praktisch daß man gleich ein kleines Fleischküchle hat. Echte Meister grinsen zufrieden nach der Verkostung;-) Ich wähne mich auf dem richtigen Weg und abfüllen. Das ist alleine etwas weniger geschickt, wird aber auch. Mit dem fertigen Produkt macht man dann ein Selfie:
 
 
Ich bin ziemlich happy damit, eine kommt gleich in die Pfanne. Nebenher mach ich mir noch frische Weckle, das wird zelebriert. Mit Estragon-Senf ist das ein Genuß daß ich kurz über die Gründung eines Würstl-Imperiums nachdenke. Bevor ich ausprobiere wie sich die Txistorra brühe lässt weil das Gefrierfach nicht alles fasst. Unfassbar so etwas. Das alles im Vorfeld zum Wochenende.
 
Wie gesagt es beginnt mit Rebellious Spirit und einem neuen Wurstweckle. ETERNAL DESIRE steht dafür Pate. Mit der Einleitung dürfte die Inspiration klar sein.
 
 
Cajun-Txistorra mit Steirer Wirsing
 
Die Wurst mach ich mit Anana-Salz, Cajun Spice und Rauchpaprika. Die wird gebrüht und vorm Servieren schön gebraten. Den Wirsing setzte ich als Juliennes mit Knoblauch und Chili an. Abgelöscht mit Weißwein und eingekocht mit Sahne kommen süßer Senf und Sahne-Kren dazu. Das selbst gebackene Weckle wird auf den Schnittflächen angeröstet und somit zum Crunch. Drei Komponenten - bumm-bumm-bumm!
 
 
Danach geht es nach Balingen. Ergebensten Dank an Frank fürs Hin- und an Mo fürs Heimfahren. Bewahrt mich u.a. vor Winter-Tourette. Schön daß es im Sonnenkeller Augustiner gibt. In so einer lauschigen Atmosphäre trinkt es sich besonders gut. Nach allgemeinem Hallo und Vorband geben sich die Jungs die Ehre eines Real Acoustic Konzertes in zwei Akten.
 
 
Da ist selbst der Hardcore-Jürgen beeindruckt was die Band da schönes einstudiert hat. Die eigenen Songs sind gut arrangiert und der Abend macht richtig Laune. Ein toller Auftakt ins musikalische Jahr!
 
Da ich in der Hauptsache Txistorra gemacht habe liegt es nahe ein ADRENALINA zu servieren.
 
Esto empieza a subir
Esto empieza a vibrar
 
Es startet, damit interpretiere ich ein Frühstück. Auf gut baskisch, Txistorra mit Kartoffel und Ei. La ruta... ein Teller zwischen Txuleta und A Fuego Negro:
 
 
Txistorra/Patata/Huevo/Piperrada
 
Nach so etwas kann man im Sommer entweder erstmal am Strand ausgiebig spazieren oder ausgiebig schwimmen gehen. Um es etwas leichter und kreativ zu gestalten mach ich erstmal einen kleinen Gang draus. Die Kartoffel mach ich als Küchle aus gestampften Kartoffeln, Ei, Stärke, Mehl, Salz, Pfeffer sowie Kartoffelbrot-Croutons. Das Ei mach ich als Eigelb-Emulsion mit Milch, Sahne, zweierlei Senf und Brunnenkresse-Öl. Das kommt noch als Deko mit frischer Kresse dazu. Die Piperrada kommt als Ketchup mit Oliven und als Pulver. Die idealen Begleiter für meine Chakalaka-Txistorra!
 
 
Die Wurst kann man ruhig nochmal feiern, am besten mit POSSER. Insistir, resistir... bei dem Gericht geht es um Talo con Txistorra anders gedacht, especial sozusagen. Bei der Semana Grande ist der entsprechende Stand ums Eck udn wird von mir öfters frenquentiert. Bei der Version ist die Idee das traditionelle Gericht nach Lateinamerika zu schubses, mit etwas Tel Aviv...
 
 
Talo con Txistorra especial
 
Für mich sind solch Küchen wie in Mexiko, Südamerika doer auch Israel bunt und sehr aromatisch. Mit dem Teller treib ich das auf die Spitze. Würstle mit Kraut und Kartoffeln stell ich dabei mal anders dar. Für Talo mach ich Pfannkuchen mit Bier und Petersilie im Teig. Die Füllung besteht aus Wirsing, Knoblauch, Zwiebel, Chili, Biersenf und Bieressig. Das wird eingekocht mit etwas Sahne. Zur weiteren Beindung kommt eine Kartoffel und Eigelb dazu. Ergänzt wird die Beilage um eine Causa. Dafür wird Kartoffel mit Kalbsfond und Zitrone zu einem Stampf. Vor dem Anrichten kommt frische Chili dazu. Eine Sauce aus Gulaschsaft und Zatar ergänzt die Chakalaka-Txistorra und fertig ist ein besonderes Würstl-Gericht.
 
 
 
 

2018 review

 
Im Bild da oben die Versinnbildlichung des Jahres - voller Einsatz beim Kochen! Für Soulfood Brothers war es ein spannendes und facettenreiches Jahr. Vom Fixstern Musikmarathon und dem gewohnten Jahresende lagen zwei Küchenpartys in der Speisemeisterei dazwischen. Wir kochen in der Sternegastronomie Leberkäs.
 
Mein persönliches Küchenjahr zeichnet sich durch eine gewisse Einfachheit aus. Solche Besuche im MAST und im Narru unterstreichen das. Drei, vier Komponenten, gut gekocht machen tolle Gerichte aus. Da ich kaum mal aufm Naschmarkt am Gewürzstand ohne Kauf vorbei gekommen bin wurde es wieder gewürzlastiger.
 
So am Jahresende kann man sich vor Rückblicken gar nicht retten. Ich seh das auch immer als ein Kapitel an. Jeder Sommer birgt in Donosti Überraschungen, dass ich zweimal nach Salzburg fahre war auch so nicht geplant. Da Musik immer eine große Rolle spielt fand ich den Rückblick in der Form letztes Jahr gar nicht übel. Ich spar mir eine Platzierung im übrigen:

Top-Alben 2018:
Blackout Problems - KAOS
Grizzly - Polaroids
Machine Head - Catharsis
Farmer Boys - Born Again

Top-Songs 2018:
Blackout Problems - Rome & Queen
Farmer Boys - Mountains/Stars
Machine Head - Catharsis
Grizzly - Parents Nightmare
The Guilty Brigade - Como El Hierro

Top-Konzerte 2018:
Metallica - beide Shows mit Halo On Fire, leichter Vorteil für Show Nr. 2
Machine Head in Wien
Stick To Your Guns aufm Southside
natürlich alle Shows unsere Freunde der Emil Bulls, Itchy, Grizzly und Blackout Problems

Top-Festivals 2018:
Southside
Man merkt so ganz leicht daß ich nicht oft auf Festivals bin, aber der Tag war Bombe!

Musikalische Überraschung des Jahres:
Des-Kontrol bei der Semana Grande, ich dachte noch die ganze Zeit den Bassist kennst doch - war Hodei von Arkada Social

Musikalische Enttäuschung des Jahres:
Glücklicherweise kann ich hier ein Blank setzen;-)

Persönliche Neuentdeckung des Jahres:
The Guilty Brigade

Meist erwartetes Album 2019:
Kaotiko - ganz klar, 8.2.19 wird ein Festtag!
 
 
Ich möcht allen Beteilgten an der Stelle für die tollen Erlebnisse danken, als da wären:
 
Musikmarathon & Roxy Ulm, LKA Stuttgart & MusicCircus, jeder der unser oder mein Essen gut fand, Speisemeisterei, A Fuego Negro und meinen Bros sowie unseren Aushilfen

x-mas cooking

Frohe Festtage - ich hoff ihr lasst es euch gutgehen. Bei mir wird das Fest chillig und ich mach es mir recht einfach. Wobei sich meine Küche 2018 durch Einfachheit auszeichnet. Nach dem Tag in Ulm gibt es daheim ein recht schnelles Gericht mit LA LLAVE O LA VIDA:
 
 
Kässpätzle mit knuspriger Zwiebel
 
Am heiligen Morgen geht es geradewegs weiter mit Kaotiko und HOY ES MI DIA:
 
 
Croissant Jamon y Queso, Cafe con Leche
 
Das Zeiteisen schreitet Richtung Mittagessen und als Remminiszenz an den Samstag gib es ein Itchy-Songdish mit KEEP IT REAL:
 
 
Eismeer-Forelle poeliert/Carbonara/Brunnenkresse
 
Erstmal setz ich mir aus Abschnitten und Suppengrün mit Tomatenmark und Paprika einen Fond an. In dem gare ich mit Sahne die Risoni zu Ende und poeliere den Fisch. Für mehr Carbonara gibt es knusprigen Speck. Die Brunnenkresse kommt frisch und als Öl auf den Teller.
 
Zum neuen Brett von Kaotiko VIOLENCIA kam mir beim Text und Video die Idee einer Schlachtplatte. Sarteneko ist die baskische Antwort drauf mit verschiedenen Würsten wie Morcilla, Chorizo mit Ei und Kartoffeln. Das wollte ich kreativer darstellen:
 
 
Sarteneko VIOLENCIA
 
Als bekennender Fan der Txistorra hab ich mich dem Thema angenähert indem ich Cevapcici so abschmecke. Paprika, Piment d' Espellete, Knoblauch, Zwiebel, Petersilie und Estragon-Senf. Mir fiel auch wieder Carne con Tomate ein, also mach ich erst einen Tomatenfond. Der wird mit Röstzwiebel und Sahne mit Cafe de Paris und Cidre-Essig abgeschmeckt und eingekocht. Die Morcilla und Kartoffel thront als Blunzn-Knödel auf dem Ei. Das stelle ich mit Speck, Spinat etwas Sahne und Kren-Senf als eine Art Carbonara dar. Brunnenkresse als Öl und frisch gezupft sind die Deko.
 
Wenn ich schon so eine tolle Masse habe mach ich Fleischküchle. Inspiriert von MT. MADNESS der Emil Bulls und der weihnachtlichen Gewürzbomben mach ich einen Burger. Als ob ich mich mit Gewürzen seit Naschmarkt-Besuchen zurückhalten würde. Es ist so eine Art "Salzburger" geworden, eine Art Zusammenstellung wie in der Pommes Boutique.
 
 
Txili-Txeese-Salzburger
 
Für das Bun mach ich einen Teig mit dem Salz aus Salzburg, ordentlich Zucker, Milch, Wasser und Hefe. Die Burger-Sauce ist eine Emulsion aus Milch, Sahne, Eigelb, Estragon-Senf, Kren-Senf und Kürbiskern-Öl. Semigetrocknete Tomate, Brunnenkresse, Speck und Heidi-Käse vollenden den Burger. Dazu mach ich Pommes mit Petersilie und Bergkäse. Dazu kommt eine BBQ-Sauce aus Tomate, Cidre-Essig, Worcestershire-Sauce und Cajun Spice.
 
Da wir es gerade von Kartoffeln und Käse haben... RAUSCHEN von den Donots ist der Pate des nächsten Tellers. Wenn die Herzen lauter als Bomben schlagen möcht ich mit einem vegetarischen Gericht durch Österreich festhalten.
 
 
Kaspressknödel/Tomate/Brunnenkresse
 
Auf jeder Frequenz... das Gericht fängt mit dem Knödel in Tirol an der dort aus Kartoffeln hergestellt wird. Die Sauce besteht aus Tomate, etwas Sahne und Baharat und steht für Wien und den Naschmarkt. Ein Salat mit Brunnenkresse, Estragon-Senf, Bieressig und Kürbiskernöl macht den Gang frischer.
 
Wie immer bei so einem Artikel ein süßer Abschluss mit einem Dessert inspiriert von POLVORA LEGAL. Bei dem Song von Kaotiko dachte ich an baskische Weihnachten.
 
 
Also an Intxaursaltsa was ein eigentlich einfaches Dessert ist. Nüsse, Zimt sind tonangebend. Äpfel fand ich passend und Polvoron, ein Gebäck mit Nüssen. Mein Markenzeichen mit einem Crossover, vorzugsweise Österreich, verpacke ich mit Topfen.
 
 
Intxaursaltsa, Polvoron, Schmarrn!
 
Ein Biskuit mit Beeren-Gsälz und Topfen bildet den Schmarrn. Der wird ausgestochen und mit Kompott aus Äpfeln, Lemon-Curd und Lebkuchen-Gewürz gefüllt. Panna Cotta aus Topfen mit Vanillezucker kriegt eine lustige Form. Lila Schnee ist der Abschluß zum Abschluß.
 
 
 
 
 

Soulfood Brothers @ Farmer Boys, LKA Stuttgart

Soulfood Brothers back on track! Es geht wieder los mit dem was wir so anrichten und das findet nicht nur auf dem Teller statt. Den Winter über haben wir einige Dates und den Anfang machen die Farmer Boys. Das ist für mich ganz speziell und ich hätte vor zwanzig Jahren nicht gedacht daß ich mal für die Jungs koche. Dafür bereite ich auch am freien Tag was vor und fang das Backen an.
 
Für das Get-In bereite ich zwei vegane Dinge vor. Einmal gibt es ein Gurkentartar mit Biernoten und ein Aufstrich aus roten Linsen. Die koche ich mit Tomate und Petersilie. Abgeschmeckt wird das mit Curry Goa und Cidre-Essig. Gelbe Bete wird eingelegt und so kann man vor der Show ruhig schlafen. Am Morgen des Matchdays geht es zum Metzger denn Leberkäs steht aufm Programm und das Gebäck. Ich mach Schwarzkümmel Baguette. So geht es weiter als Trio mit Frank und Flo nach Stuttgart.
 
 
Das erste Mal haben wir unser neues Banner mit und nach Ankunft ist das erste was wir machen das Ding aufzustellen. Dann machen wir diverse Fotos bevor wir dran denken daß wir eigentlich zum Kochen da sind. Ab in die Küche und alles läuft sehr harmonisch und effizient ab. Wir haben zweierlei Leberkäs auf dem Programm. Einen als Käsekrainer-Käs und der andere mit Knoblauch, Oregano und Cajun Spice. Die vegane Paella feiert auch Premiere und Damnidei machen wir auch.
 
Man merkt daß gerade Kitchen Impossble läuft, verbal jedenfalls. "Ich spiele gekonnt auf der Klaviatur der Aromen" ist noch einer der harmloseren Sprüche. Es macht riesig Spaß hier zu kochen und zu sehen wie eins nach dem anderen gelingt. Frank macht Krautsalat, Flo stellt die Paella fertig und so tragen wir alles eine Stunde vor Dinner hoch in den Backstage-Bereich. Das gabe s gefühlt auch noch nie.
 
Nach dem Soundcheck geht das Dinner los und den Boys merkt man an daß die Spaß mit unserem Essen haben. Mit Lob geizen Band und Entourage jedenfalls nicht und das macht uns sehr happy. Wir genießen die Atmosphäre, für mich ist das was ganz Besonderes. Klar geht ein weinendes Auge Richtung München zum Bash mit den Bulls und Tenside. Hier dürfen wir aber kochen, das lieben wir!
 
Es geht straight Richtung Show und wer braucht das alte Intro wenn er eins auf dem Album hat mit dem ein tolles Konzert los geht.
 
 
Faint Lines und Fiery Skies, oben an der Treppe stehen und ein Farmer Boys Bier in der Hand... dann You and Me, ich mein was soll ich sagen?! Der Puten-Parka ist bei mir auf Dauer-Betrieb, es ist einfach nur schön die Jungs zu sehen. Die Setlist ist sehr ausgewogen mit neu und alt. Die Band ist in Top Form und vermittelt Bock auf Musik. Das geht viel zu schnell vorbei und mündet in eine Aftershow mit guter Unterhaltung. Viele bekannte Gesichter und mich mal wieder mit Till zu unterhalten ist mir eine Freude.
 
 
Danke für einen pfeilstarken Tag, das Konzert und einen tollen Abend, mil esker!!!

Blackout Problems KAOS München

Wenn ich am Samstag früh aufstehe steht immer was besonderes aufm Programm. Diesen Samstag Blackout Problems in München. Ich hab die Jungs noch nie in ihrer Heimatstadt gesehen. Bei dieser großartigen Tour Ehrensache der Einladung zu folgen. Da wir am Tag des Bash in Stuttgart für die Farmer Boys kochen vorgezogene Weihnachten in München.
 
Bei der Anreise höre ich u.a. Arkada Social. Und hier eine andere Präsentation eines neuen Songdishes:
 
 
VEN CONMIGO heißt soviel wie "komm mit" und passt für ein Vesper to go. Buttermilch-Weckle mit Baharat, Serrano, Kürbis, Gurke, Schnittlauch pfeife ich mir rein. Ich mag die Blicke der Mitreisenden. Die Inspiration liegt in unseren Anfängen bei Soulfood Brothers. Damals hab eigentlich nur ich gekocht und immer auf die Konzerte das Vesper mitgebracht.
 
Vorerst bin ich noch alleine unterwegs und summe fröhlich "enladrillo" vor mich hin. Richtig, es läuft The Guilty Brigade. Die Rückfahrt gestaltet sich übrigens mit You Me At Six, die nächste Band die ich mir im Technikum anschauen will.
 
 
Entgegen meiner Erwartung empfängt München mich in weiß-blau. Das ist förderlich für Outdoor-Aktivitäten. Also ich geh auf Viktualien- und Weihnachts-Markt. Open-Air-Kulinarik. Zielsicher steuere ich erst den Fleisch-Dealer unseres Vertrauens für die obligatorische Leberkäs-Semmel an:
 
 
Immer wieder schön. Obwohl ich jetzt kein großer Weihnachtsmann bin kommt doch etwas Stimmung bei mir auf. Vornehmlich wegen der Gerüche der ganzen Stände, das mag ich sehr. Ich finde auch wieder den Mehlspeisen-Stand auf einen Milli-Rahm-Strudel. Den kann ich nicht und so fällt der Genuß noch größer aus. Schee ist es in der Stadt, etwas spazieren und es wird schnell Abend.
 
Da das Technikum im Osten liegt besuche ich die Hamburgerei 2. Burger der Saison ist der Spanier. Bis ich das lese hatte ich mich schon auf den Bayer eingestellt. Man muss ja auch mal flexibel sein. Ein eigenes Bier hat der Laden mittlerweile auch. So kann der Abend starten.
 
Aufs Konzert begleitet mich die Lisa und wir stellen fest daß die Location wirklich schön ist. Es gefällt uns gut wie auch Apologies, I have none. Die legen ein sehr schönes Anheizer-Set hin und ich kann verstehen warum die Blackyz die für den Abend dabei haben wollten.
 
 
Um neun Uhr Auftritt Blackout Problems und ich weiß nicht so richtig was ich über diese zwei Stunden schreiben soll. Meine Fresse - so eine krasse Show! Ob das jetzt die längere Spielzeit ist, garniert mit drei Songs mit Orchester und von dem noch "Gutterfriends" mit Josie-Claire... die Band schafft es daß ich mehrfach etwas Augenwasser habe. Mit Superlativen könnte ich nur so um mich werfen, aber ich halte es mit Michi. Der hatte nach der Show nicht so richtig Worte dafür. Trotzdem unterhalten wir uns noch gut. Den Jungs gönne ich so einen geilen Abend von Herzen und danke für dieses Erlebnis!
 
 
 
Da das Zeiteisen im Technikum voran geschritten ist nehme ich die letzte S-Bahn Richtung Hotel. Da auf dem Weg das Backstage liegt schaue ich da noch auf einen kurzen Absacker rein. Logisch daß es da auch Bier gibt, zu den Klängen von Parkway Drive und Machine Head...
 
Das war ein starker Ausflug nach München - vielen Dank dafür!
 
 

my basque summer, semana grande

Die besondere Stimmung ist wirklich greifbar. Samstag mit Beginn der Semana Grande ist die Stadt im Ausnahmezustand, positiv gemeint. Überall Bandanas, Piraten oder sonstige Vereine. Ich kenn mich da nicht so genau aus, weiß aber daß um sieben der Kanonenschlag ist. Und ich weiß daß vorher schönes Wetter ist. Mittlerweile ist die Routine was essen im Txuleta und dann den neu gewonnenen Schwerpunkt im Meer versenken.
 
 
Dann also auf zum Rathaus wo nach der Donosti-Hymne (glaub ich zumindest) die Kanone gezündet wird. Es ist so eine Art Startschuß in eine Feierei ohne Gleichen. Was da abends in der Altstadt abgeht, ist unfassbar. Ich treff zufällig erst die Küche, dann den Service vom AFN. So wird es schnell mal sieben in der Früh und jetzt weiß ich wie ein Sonnenaufgang ausschaut. Dass von der Kanone bis zum Heimgehen einiges an Bier fließt dürfte klar sein.
 
Es dürfte auch klar sein daß der Sonntag etwas später beginnt. Aber in ähnlichem Stil. Lander meint ob wir nicht miteinander fortgehen wollen. Feuerwerk und danach Des-Kontrol Konzert wären mein Plan den wir miteinander umsetzen. Zwischendurch geh ich ins AFN und merk wie ich doch langsam etwas verblöde... "it's good, gell?" ist schon ein Anzeichen dafür.
 
 
Auf dem Konzert fallen mir bei der Vorband schon fast die Löffel ab. Wir reden hier von nach zwölf am Hafen und anscheinend ohne Dezibel-Limit. Des-Kontrol machen richtig Spaß, eines der besten Konzerte die ich an der Flamenka bis jetzt gesehen hab. Danach noch in die Altstadt und schauen ob es noch Bier gibt. Gibt es noch und schnell wird es wieder etwas später, aber noch dunkel.
 
Am Piraten-Montag ist das Wetter nicht so strandfreundlich, es regnet und ich hoff es ist wenigstens zum Boarding trocken.
 
 
Ist es und mir macht das Laune da zuzuschauen. Alle rein und zur Kontxa mit improvisierten Flossen oder sonstigen Gefährten schippern.
 
 
Abends ist für mich Tasting-Menü im AFN, das mach ich einmal pro Urlaub. Erst recht wenn ich sehe daß es noch andere Dinge gibt als an der Bar.
 
 
Das Txitxarro-Gericht mit Schafsmilch, Minze und Kirschtoast ist so alt, daß ich es noch nicht kannte. Und wie gut das ist. Mit dabei auch eines der ersten Gerichte "meiner" Zeit, der Mini-Kebap. Ich könnte heulen vor Glück, es ist ein tolles Menü aus aktuellem, diesen Überraschungen und einer charmanten Eli. Danach stellt sich für mich die Frage ob ich mir noch einen letzten Party-Abend gebe. Gut, die Frage ist eher so rhetorisch. Morgen ist der letzte Tag und ich geh nochmal richtig auf die Piste. Claro:-)
 
Der letzte volle Tag in Donosti und natürlich bin ich da etwas sentimental. Den Tag gestalte ich mit TOPA, Spaziergängen, Txuleta und AFN. Im TOPA begegne ich noch Joserra der lang im Mugaritz bedient hat, deutsch spricht und ein Spitzentyp ist. Im AFN bleib ich bis weit nach Feierabend und ein Foto muss noch sein:
 
 
Ihr lieben Freunde - mil esker, vielen Dank daß ihr so ein großer Teil einer für mich sehr besonderen Zeit seid. Dieses Mal noch ein bissle mehr.
 
Es war wieder toll in Donosti! Nicht nur dass die Stadt einfach schön ist, es sind diese Begegnungen und das Miteinander was es für mich ausmacht.
 
 
 

my basque summer, semana dos

Sonntag gegen Abend nach Mugaritz, ich bin immer noch tief beeindruckt, so ein Menü lässt einen nicht los. Darüber sinniere ich gern am Strand und im AFN. Ist mir am Montag morgen noch so. Der heisseste Tag des Urlaubs, den beginne ich mit einem Spaziergang entlang der Kontxa...
 
 
... zum Peine del Viento...
 
 
... und auf den Igeldo.
 
 
Das mach ich immer wieder gerne, auch wenn ich mir heute den Turm in schwäbischer Manier spare. Das Geld geht dafür für die Aufstockung meines Shirt-Bestandes drauf. Nach zwei Stunden Ausflug kann ich das aktuelle auswenden und ich pack ja für wechselhaftes Wetter. Also schnell ins Meer. Gut, das mit dem wechselhaften Wetter kann schnell passieren, es lässt sich erahnen dass es nicht immer so bleibt. Also am besten bis zum Abend ausnutzen. Den Abend verbring ich mit Irati im AFN bevor wir mit Gaizka Geburtstag feiern. Das wieder mit Darts, Bier und anschließendem Besuch im Be Bop... jessas, Montag um sechs heimkommen ist auch irgendwie speziell. Ich sag das deswegen weil am Dienstag das nächste Highlight für mich ansteht:
 
Ich koche das Family Meal im A Fuego Negro!
 
Auf den Verdacht hab ich mir mein AFN-Shirt mit eingepackt. Mit Santi hab ich es in der Vorwoche geplant, eine Einkaufsliste geschrieben und freu mich auf den Tag. Einkaufen geh ich noch Salz mit Tomatenflocken sowie Guindillas. Es soll heute sehr baskisch werden. Um 16 Uhr zwischen den Servicezeiten mise en place.
 
 
Traditionell und die Maßgabe waren drei Gänge. Das läuft so harmonisch und freundschafltich mit Santi ab. Wir kochen miteinander, tauschen uns aus und so entsteht ein schönes Menü. Es gibt Talo con Txistorra y Queso, Arroz A Fuego Negro sowie Pfirsich in Txakoli, Schoko-Espuma und Mandel-Streusel. Nebeneinander schneiden wir, quatschen, machen ein Kompott, eine Tomatensauce, Pfannkuchen mit Bier als Talo. Ich kann es nicht fassen, daß ich hier koche und das einem der besten und nettesten Köche.
 
 
 
 
Zwischendurch begeb ich mich an die Bar und nach zwölf geht es dann los, gedeckter Tisch, gut gelaunte Menschen und wir machen unsere drei Gänge fertig. Es macht irre Spaß das zu servieren was mir taugt in dem Laden der mich so lange beeinflusst für Leute die ich einfach liebgewonnen habe. Auch wenn es mitten in der Nacht ist:-) Den Applaus genieße ich und noch mehr die Zeit miteinander. Eine unglaublich schöne Erfahrung und eine Umarmung für dich, Santi - DANKE!
 
 
Am Mittwoch ist das Wetter eher nicht so strahlend wie ich, aber ein Ausflug nach Pasaia gibt es her. Das Casa Camara gibt jedoch keinen Platz her, ist halt gut gebucht. Fisch oder Meeresfrüchte sich jedoch immer zu finden, manchmal ist es auch nur schön dazusein.
 
 
Ansonsten passiert auch mal nicht viel besonders, wie auch am Donnerstag tagsüber. Auch hier eher so Spaziergang-und-Siesta-Wetter. Oder auch einfach nur aufs Meer schauen, kann ich stundenlag.
 
 
 
Sehr entspannt schlender ich dem Dinner im Restaurant Narru entgegen. Dort koch Antonio Beloti (früher AFN) und ist ein super Typ. Er stellt mir ein Tasting-Menü in Aussicht was ich sehr gerne annehme. Er serviert mir tolle Gänge, es macht richtig Spaß.
 
 
Bspw. dieses Bonito-Tiratido, es ist großartig. Oder die Kokotxas:
 
 
Vielen Dank, mein Lieber - das war großartig!
 
So, Donnerstag, wer den Bericht über die letzte Woche gelesen hat und hofft daß Vernunft einkehrt den muß ich leider enttäuschen. Nach Narru Bier im AFN, ein/zwei Cocktails und dann folge ich dem Ruf der Mädels in der Altstadt nach dem Bataplan. Immer wieder erstaunlich was man für Routinen entwickeln kann. Noch besser daß man am nächsten Tag den Abend im Meer auskurieren kann. Es ist der Freitag vor der Semana Grande, man merkt den Leuten die Vorfreude an und morgen bricht hier der Wahnsinn aus.  Daher lassen wir es heut mal ruhig und beschaulich, besuchen Beni im Kai auf ein Bier und kommen trotzdem wieder später heim.
 
 
 
 
 
 
 
 
 

my basque summer, Mugaritz

Sonntag morgen, erstmal ein Spaziergang damit das folgende auch gut reingeht. Mit dem folgenden ist der Besuch im Mugaritz gemeint. Die Taxifahrt irgendwo ins nirgendwo ist geprägt von großer Vorfreude. Jedes Jahr ist es ein neues Spektakel. Auf der Terrasse bei schönem Wetter Platz zu nehmen ist unglaublich entspannend. So läuft auch der Lunch ab. Ohne Stress und sehr witzig. Dieses Jahr mit Auswahl zwischen zwei Menüs, traditionell oder interaktiv. Ich entscheide mich für interaktiv und freu mich auf dieses gekonnt verspielte.
 
 
Es fängt mit dem kleinen Wald an, die Rolle mit den eingelegten Kirschen rechts ist super. Aber mit Superlativen könnte ich eh wieder um mich werfen. Daher lass ich jetzt erstmal ein paar Bilder sprechen.
 
 
 
 
 
25 Gänge und es folgen schöne Momente. Um das 20-jährige Bestehen zu feiern erhalten alle Gäste gleichzeitig diesen Gang auf einer Spieluhr serviert. Mit verschiedenen Geräuschen repräsentiert es dieses schöne Verrückte am Mugaritz.
 
 
Danach folgt ein Moment für mich. Guillermo schenkt mir eine Verkostung von einem Jahrhundert St. Chequeme. Das ist so spektakulär gut, vielen Dank dafür!!!
 
 
Für mich eine besondere Ehre, der Nachmittag dort ist für mich einer der schönsten Tage im Jahr. Ich lass mich immer wieder gerne drauf ein!
 
 
 
 

my basque summer, semana uno

Park sleep fly... zwei von drei ist ja auch was. Ich check Samstag ins Hotel ein und verhandel noch das Shuttle. Etwas nachdrücklich da ich pünktlich aufm Flughafen sein will. Für Sitzplatz Reservierung war ich zu geizig. Mit sleep klappt weniger da ich vor so Reisen schlecht einschlafe und um vier Uhr morgens ist es auch schon Zeit zum Aufstehen.
 

Das Shuttle ist eher nicht pünktlich und auch nicht auf dem direkten Weg. Als ich dem Fahrer mitteile den Laden zu verklagen sollte ich den Flug verpassen da startet der Filder Grand Prix. Endlich läuft's und das Gepäck dank Charme am Priority Schalter aufzugeben lässt den Morgen richtig gut angehen. Ein Platz in den vorderen Sitzreihen gibt es auch. In Bilbao angekommen läuft es super, Gepäck ist gleich da, der Bus auch und keine Schlange am Schalter-Automaten. Ich bin also recht früh in Donosti.
 
 
In der Stadt anzukommen ist für mich eines der besten Gefühle des Jahres. Wenn sich die Kontxa zeigt sind es nur noch ein paar Minuten und ich zieh meinen Koffer entlang dem Urumea in die Pension. Wie gesagt, es ist früh, da kann man sich Gedanken über das Frühstück machen. Also dem Paseo Nuevo entlang erstmal einen Kaffee und Goxua, ein süßer Start bevor es ins A FUEGO NEGRO geht. Nachstehend nur noch AFN oder das Wohnzimmer gennant. Ein paar Pintxos, ein paar Bier... bevor mir bewusst wird daß es erst mittag ist. Auch egal, ich werd so schön von Oscar begrüsst und nach und nach trudelt der Rest ein. Schee ist es, einfach nur schee alle wiederzusehen. Das Wetter kommt auch in Schwung und ich geh an den Strand. Abends geht es wieder ins AFN bis nach Feierabend, anschließend in meine Lieblings-Cuba-Libre-Bar und in meine Lieblings-Gin-Tonic-Bar. 22 Stunden auf und so ein Tag, kanonenstark!
 
 
Also erstmal ausschlafen und trotz der längeren Tour gestern bin ich früh unterwegs am Montag. Der erste Morgen in Donosti ist für mich was besonderes. Aufwachen mit Meer und Möwen. Und Hunger, das heißt erstmal Jamon Y Queso im Chez Croissant, in den Supermarkt, Rebajas checken und zum Friseur gehen. Heute Sonne, Sommer, also Strand - von mittags bis abends und ein wolkenloser Sonnenuntergang.
 
 
Die Abendgestaltung verschiebt sich dadurch um etwas und ist eigentlich die gleiche wie gestern. Am Tag vor San Ignacio scheint die Feierei wirklich enorm zu sehen, es ist wie im letzten Jahr und ebenso wie im letzten Jahr schau ich am nächsten Tag der Folklore-Veranstaltung zu, bevor ich auf dem Urgull rumspaziere. Da gibt es sogar eine Bushaltestelle, also die haben bei der Festungserstellung schon was gedacht.
 
 
Heute ist wieder eher weniger Strandwetter und bewölkt, Zeit für eine Restaurant-Reservierung und zwar im TOPA. Ich weiß zwar nicht wer der Georgen ist, aber ich setz mich an seinen Platz. Das ist wieder super, hier kann man sich in Rage futtern.
 
 
 
Man kann sich auch so auftischen lassen, daß man danach heut früh ins Bett geht. Ist man sogar Mittwoch morgen auf und weiter geht es in Donosti. Erstmal abwarten was das Wetter so macht und es entschließt sich doch den Jürgen an den Strand zu schicken. Da gefällt es mir im Urlaub u.a. am besten. Der Mittwoch abend wird saulustig. Beni und Irati schauen ins AFN und gemeinsam mit der Crew gehen wir noch auf ein Bier und Dart spielen. Mir macht das unheimlich Laune mit den Leuten, Sprache hin oder her. Übrigens lern ich diesen Tagen Andreas und Erling aus Oslo kennen, unsere Wege kreuzen sich auch immer wieder, seid gegrüsst!
 
Am Donnerstag geh ich wieder den Freuden von Sand und Meer nach, am besten von morgens bis abends, unterbrochen von einem Gang in die Bodega Donostiarra. Obwohl ich heut wirklich sonst nix mach wird es schnell Abend. Die Abendstimmung mit Sonnenuntergang geb ich mir immer wieder gern.
 
 
Was ich mir Donnerstag abends in Donosti auch ganz gern geb ist der Hart-Weggeh-Abend. Es entwickelt sich meistens an dem Wochentag so. Erstmal Txuleta, AFN, bevor ich über Umwegen im Bataplan lande. Manchmal frage ich mich ob ich nicht doch zu alt für so was bin. Nicht daß der Laden schlecht wäre, aber bis morgens halb sechs mit anschließendem Heimweg zu Fuß hinterlässt irgendwie doch Spuren. Das schwitzt man gerne am nächsten Tag am Strand raus. Eine Hitzewelle, so viele Tage über 30 Grad hab ich insgesamt bei meiner Anwesenheit in Donosti nicht gehabt wie an dem Wochenende. Somit sind Freitag und Samstag schnell abgehandelt, Strand, Essen, Trinken.
 
 
 

vacaciones

Aupa!!!
 
 
Einer der Einträge die ich sehr gern in der Regelmäßigkeit schreibe - Urlaub! Natürlich hatte ich schonmal dieses Jahr frei und war unterwegs. Jetzt kommt allerdings mal Freizeit in längerer Form und es geht zur großen Liebe nach San Sebastian. Also für die neuen Leser - San Sebastian IST die große Liebe. Auf meine Schönheit freu ich mich schon sehr lange. Da hast dein Buffet vor dir wenn du die Altstadt betrittst.
 
Dass die Anreise nicht langweilig wird sorgt jetzt zum dritten Mal schon jemand dafür. In dem Fall Eurowings die den Flug ein klein wenig vorverlegen. Hat den ultimativen park sleep fly Test zur Folge von dem ich dann berichten werde. Immer wieder mal was neues. Wie jedes Jahr darf man darauf gespannt sein was der Wetterfrosch jeden Tag so quakt und die Tage mit sich bringen. Mit Sicherheit viel Anwesenheit meinerseits im A Fuego Negro und einmal im Mugaritz.
 
Mi gente, Urlauber & Sonnenkinder - lasst es euch gutgehen, viel Spass im Sommer, habt ne gute Zeit!!!

Alles Gute, Meister Petz

Ich zitiere "das Gußhaus ist Geschichte". Ein glanzvolleres Ende wäre natürlich schön gewesen, aber welches Ende ist schon toll? Christian ist leider nicht mehr in der Lage das Wirtshaus weiterzuführen. Mein Lieber, alles Gute dir und gute Besserung! Man sieht sich immer zweimal im Leben und auf die Gastronomie trifft das besonders zu.

Schade und ich find es traurig daß das Restaurant zusperrt. Immerhin ist es eine der beiden für mich prägendsten Adressen der letzten Jahre. Ich würde es mal die beschwingte Einfachheit nennen, gepaart mit Humor. Das hat es für mich ausgemacht und floß unweigerlich in meine Küche ein. Den Zugang zu den Innereien und wie toll die sein können. Wenn mich jemand fragt wohin in Wien zum Essen, ich hätte alle zum Christian geschickt und hab das so gepflegt. Trotz der Restaurant-Vielfalt dort wird so etwas wie das Gußhaus fehlen.
 
So ein Restaurant gibt es kein zweites Mal, da bin ich mir sicher. Wenn ich kulinarisch nicht mehr weiter wusste, dann hab ich mich eigentlich stets gefragt was Edorta Lamo vom A Fuego Negro oder Christian Petz getan hätten. Ich mein wegen Christian gab es unseren Fiaker-Leberkäs vom letzten Samstag, der Credit steht im zu. Das bewahre ich mir auch.
 
Ich bin dankbar für die tollen Abende, schöne Erinnerungen und die Erfahrungen. Nicht zuletzt auch für abertausende Kalorien, unzählige Biere und Weine, gute Unterhaltung und so viel Genuß!
 
Im Bild das Gericht aus Kitchen Impossible und nebem Beuschel mein Fave - das Bruckfleisch:
 
 
 
 
 
 

SHEEP IN THE DARK

SHEEP IN THE DARK oder ich erlaub mir ein Wortspiel. Manchego ist ein Schafskäse, hier in Schwarkümmel-Ravioli verpackt und stumpf ist Trumpf. So einfach ist es manchmal. Ich denk auch daß die Blackout Problems bei all den ernsten Texten trotzdem ihren Fans und vor allem dem Live-Publikum Spaß und eine gute Zeit vermitteln. So soll für mich auch gutes Essen sein, bei allen Gedanken die hinter den Gerichten stecken - das auf dem Teller soll den Leuten Spaß machen. An dem Teller merk ich auch dass die nächste Reise ins Baskenland nicht mehr weit ist, ein echtes Reisefieber-Gericht.
 
 
Ravioli mit Manchego und Schwarzkümmel/Spinat-Gemüse/Paprika-Migas
 
In den Nudelteig kommen Eigelb, Olivenöl, Schwarzkümmel und Salz, in die Füllung Manchego, Paprikafrischkäse und Petersilie. Der Spinat wird sautiert und mit getrockneten Tomaten und BBQ-Paprika finalisiert. Brösel mit Paprikapulver bilden die Migas und den knusprigen Part. So sexy kann vegetarisch und Pasta sein!
 
 

culinary at weekend

Die Überschriften fallen schon etwas schwer, ich hätte auch den Eintrag vom letzten Wochenende fortschreiben können. Auch egal, wichtig ist was drinsteckt. Das dachte ich mir auch beim ersten Gericht des Wochenendes. Eigentlich kommt Kinderschokolade in KIDS. Wer will es jedoch so genau nehmen? Ich könnte es auch Kindereien von der Sachertorte nennen:
 
 
Sachertorte im Glas
 
Wie gesagt, keine Kinderschokolade im Espuma, sondern Zartbitter. Marillengsälz ganz unten im Glas, Wiener Boden drauf, Espuma und Crumble aus Zartbitter und Pistazie. Schön wenn man Samstag morgen so ein Dessert hat nachdem man sich Freitag abend daran einen abbricht. Da schmeckt das Bier Open Air noch besser.
 
Am Samstag dann die Entscheidung nach dem Dessert was man so anstellen könnte. In Stuttgart ist Fischmarkt und da geh ich gern hin. Eine schöne, kleine Veranstaltung rund um Fisch. Die ganz große Kulinarik darf man nicht erwarten, aber es gibt da schon feine Sachen. Seit der Kitchen Impossible Folge mit Filippou ist mir Backfisch ständig präsent. Einmal mit Garnele als casual fine dining gemacht und jetzt also auf ins Städtle. Herrlich ist es. Ich mag so etwas. Nach einer Runde ist auch der Backfisch-Stand des Vertrauens ausgemacht und das ist sooo gut:
 
 
Da freut sich der Jürgen drüber. Der Backteig ist sehr gelungen, ein sehr schönes Gericht. Hab ich gut gewählt. Am Leuchtturm gab es auch den Fisch allerdings mit Kartoffelsalat. Und den macht der Hamburger mit Mayo, ne da bin ich zu sehr Schwabe und steh halt auf fish n chips.
 
 
Hier lässt es sich aushalten. Ein Besuch in der Markthalle schadet auch nicht, einer meiner Lieblingsorte in Stuttgart und schon lang nicht mehr dort das Angebot sondiert. Ein sehr gelungener Ausflug am Samstag mittag, mal ganz ohne Konzert. Auch mal schön wenn die Musik woanders spielt.
 
Was man übrigens vorm losfahren noch erledigen kann ist eine Grieß-Flammerie. Keine Ahnung warum das so heißt, so flammend ist es gar nicht. Aber in Wien gegessen im MAST und die Einfachheit sowie die Kombination mit Säure für gut befunden. Hungry at heart - eine Neuauflage von NOTHING IN THIS WORLD:
 
 
Flammerie, Zitrone & Johannisbeere
 
Die Flammerie setz ich mit einem Zitronenkaramell an den ich noch kurz mit Milch aufkoche. Den Grieß an sich koch ich mit Polenta und Milch, ausnahmsweise mal abgewogen.
 
 
Die Masse versetz ich mit Gelatine und zieh angeschlagene Sahne drunter. Mit Zitronenschale verrührt kommt es für einige Stunden in den Kühlschrank. Johannisbeere mit Zitronensaft und Zucker als ein Gsälz sowie Johannisbeere mit Kokosblütenzucker und Zitrone angemacht kommt mit Pulver abends wenn man heimkommt als Dessert auf den Teller.
 
Am Sonntag schwingt ein Hauch von Donosti durch mein Heim. So früh hab ich den Grill noch nie angezündet, willkommen zu Jürgen's BBQ Breakfast Club! So ein Feuerle morgens hat was. Was mich auch an San Sebastian erinnert ist der Wetterumschwung, nur dort regents mir auf die Sonnenbrille. Und hier jetzt auch. Aber erst nach einem Sie verführt mich:
 
 
Zugegeben, das Stangerl ist etwas unförmig aber vom Grill bestialisch gut. Der Würstlstand im eigenen Garten, Träumchen! Auf den Applaus der Nachbarn warte ich vergebens, außer das Seufzen ist so gemeint.
 
Aus Stuttgart hab ich mir noch Chorizo mitgenommen, es wird immer baskischer. Obligatorisch wenn der Grill an ist kommt Paprika und mittlerweile auch Folienkartoffel drauf. Ein Paprikahendl grill ich auch noch nebenher. Das ganze etwas schneller wie gedacht. Ein kleiner Einblick wie das so aussieht, erst sieht es mal nicht danach aus was es dann wird.
 
 
 
Crepes und Sauce sind vorbereitet, mein BBQ Material verarbeite ich dazu und es entsteht ein neues PRESA. Der Teller um Guhler und baskische Küche.
 
Chakalaka-Txiken/gerollter Paprika-Stampf/Spinat/Hanföl
 
Die Sauce besteht aus Zwiebel, Zwiegelt, Hühnerfond und natürlich Chakalaka. Das schön eingekocht wird zum Glasieren meines BBQ-Txiken verwendet. Die Kartoffel und gehäutete Paprika zerkleinert wird mit etwas Cheddar zu einem Stampf der in Crepes gewickelt wird. Spinat mit Olivenöl, Knoblauch und Butter kommt als Grün dazu. Alles wird zum Schluß mit Hanföl beträufelt.
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

KAOS, QUEEN

Wenn man mich fragt was Blackout Problems für Musik machen kann ich nur aufs Anhören verweisen oder noch besser auf ein Konzert. So geht es mir mit KAOS auch, was für ein Album! In welchem Genre sich das bewegt kann ich nur mit ehrlicher Gitarrenmusik beschreiben. Dabei sind mir Genres egal. Das würde dem ganzen nicht gerecht werden, es ist so viel mehr. Ich eigne mich auch nicht dafür um objektiv jetzt über Sound und Vergleiche zu schreiben. Die Band schafft es bei mir immer wieder mitten ins Herz zu treffen was hier bei jedem Song passiert. Man merkt einfach die Leidenschaft die in der Band steckt. Thematisch kann man erahnen was hinter den sehr persönlichen Texten steckt. Und auch interpretieren sowie sich selbst darin wiederfinden.

Für mich ist Kochen so ein Ventil wie für die Blackyz Musik. Daher ist das zweite Gericht zum Album meine Aufarbeitung jüngerer Erlebnisse und inspiriert von QUEEN. Ein emotionales Gericht für die Seele:

 
Haschee-Knödel Chakalaka & Grün

Ich mach hier einen Klassiker aus Oberösterreich mit einem Haschee-Knödel, Wurstbrät im Kartoffelteig mit Schwarzkümmel. Als Sauce fungiert ein Mix aus Frühlauch, Hühnerfond, Tomate und Chakalaka. Viel Grün mit Frühlauch, Erbse und Spinat mit etwas Butter. Ein kaotischer Teller wie er in Österreich vielleicht eher weniger serviert werden würde.

the last couple of days

Die letzten paar Tage, ist ja schon ne Weil her. Technical difficulties weil mein altes Notebook dank Gewitter die Biege gemacht hat. Deswegen wird es mal wieder ein längerer Artikel. Nicht soviel am PC zu hängen beschert mehr Zeit für andere Dinge. Die letzten beiden Wochenende hab ich viel gekocht und einiges an Lieblingsgerichten im modernen Wirtshausmodus ist entstanden...
 
LA LLAVE O LA VIDA, der Schlüssel des Lebens und bei mir Kässpätzle. Eigentlich eine Schande dass ich das nicht auch in Salzburg probiert hab. Das hat einfach nicht mehr reingepasst. Daher gibt es das daheim mit ein wenig modernem Twist.
 

Kässpätzle/Mandel-Schmelze/PX-Zwiebel

Meine Kässpätzle gibt es mit zwei Drittel jungem Bergkäse und einem Drittel Manchego, ein Spritzer Milch oder Sahne und nicht damit ersäufen. Das ist meine Faustregel. Schmelze kommt in dem Fall mit Mandelpulver und die Zwiebel ebenfalls geschmort mit etwas Butter und PX-Essig.
 
Das nächste Gericht ist eines meiner derzeitigen Favoriten mit KEEP IT REAL. Die Fischpasta schaut dieses Mal so aus:
 
 
Forelle, Bisque Arrabiata, Erdnuss, Basilikum, Leindotteröl

Die Bisque koch ich ein und mit Erbsen und Sahne kommen Kontxas dazu. Eismeerforelle und Öl von Georg sowie Erdnüsse machen einen schönen Gang.
 
SAVIOR und die rettende Wirkung vom Würstlstand. Letzten Freitag hab ich noch nach einer Kneipentour das Salzburger Kulturgut Bosna getestet. War das gut...
 
 
Bosna & Ras El Hanout, Käferbohne & Stadtpark-Dressing

Für meine Version mach ich ein Milchbun, da kommen rein Nürnbergerle, Chili-Ketchup, Zwiebel mit Knoblauch, Zweigelt und Ras El Hanout geschmort und Senfjoghurt. Ergänzt von meinem Lieblingssalat. Auch tagsüber weltklasse!

HERE COMES THE FIRE von den Emil Bulls oder mexikanische Trilogie. Die Karte letztes Wochenende im Escobar war vielversprechend, hat aber nicht mehr reingepasst. Deshalb koch ich mir selber mal was. Österreich, Naschmarkt, Mexiko und A Fuego Negro sind die Maßgabe.
 
 
Austria, Mexico, A Fuego Negro

Ein Teig aus Buchweizenmehl, Bier, Wasser, Salz und Öl wird zum Taco mit Chakalaka Kalb. Für das mach ich eine Art Geschnetzeltes mit Gulasch Jus, Sauerrahm und dem Gewürz vom Naschmarkt. Mangold als Topping.

Grüner Spargel mit Käsecreme ist eine kleine Begleitung und Auflockerung zum Chili. Klassisch abgesetzt kommen Wachtel- und Käferbohnen dazu, ebenso Erbsen und Linsen. Sauerrahm, Tomate, Dirndlessig und Hanföl toppt das Gericht mit Erdnuss und Basilikum.

Ein neues Dessert ist inspiriert von Machine Head. BEAUTIFUL MOURNING oder last goodbye. Es geht nochmal aufs Maul:
 
 
Schokolade, Zimt, Erdbeere

Milch und Sahne ziehen über Nacht mit Zimtblüten und wird danach zur Panna Cotta. Erdbeere mariniert mit Zimt und Kokosblüten Zucker als Salat sowie Zartbitterschokolade als Granite, Crumble und Späne vollenden das Pintxo.
 
Weil es an dem Wochenende so gut läuft, mach ich noch zwei Desserts die neulich absolut gelungen sind:
 
 
BEHIND THE SUN
 
 
LIFE CHANGES
 
Soviel zum ersten Wochenende was ein starkes foodlab war. Unter der Woche beim Einkaufen sehe ich einen Seeteufel, auch Lotte genannt. THE NINTH WAVE und das Gericht über den sinnlichen Gang von Fisch-Saltimbocca. Ein echter Lady-Teller...
 
 
Lotte Saltimbocca, Perlgraupen, Zwiebel, Spinat

Lotte oder Seeteufel wird mit Petersilie und Baharat in Serrano eingeschlagen. Mit den Abschnitten, Zwiebel, Knoblauch und Weißwein mach ich eine Reduktion die mit Butter und Eigelb emulgiert wird.

Die Graupen kommen mit Zwiebel und Spinat sowie Tximitxurri Öl auf den Teller. Abschließend wird junger Spinat mit Stadtpark-Dressing und einer Antxoa zum Salat und sehr frischen Komponente.
 
Da wir gerade bei Fisch sind und es wieder Freitag ist... Freitage Fave, zum Wochenende gibt es immer ein Lieblingsgericht. Ganz oben steht derzeit KEEP IT REAL, die Fischpasta für Fortgeschrittene. Ein echtes Novum dass zwei Versionen eines songdishes in einem Artikel von mir stehen.
 
 
Lachs, Carbonara, Erdnuss, Hanföl

Dieses Mal Bio Lachs mit Risoni und Frühlingszwiebel. Die wird quasi mit Weißwein poeliert und mir etwas Spinat zur Carbonara mit Chili. Gehackte Erdnuss und Hanföl runden das Gericht ab.
 
Danach gibt es noch ein Dessert und eine neue Version von ENDBOSS. Das Pintxo zu Ehren von Marteria und dem Marillenpalatschinken:
 
 
Aus einem Rhabarberkompott mach ich eine Panna Cotta. Darauf kommt ein Marillen-Crepe. Simpel und ein tolles fruchtiges Dessert. Auch mal wieder Crepe geübt, denn am Samstag steht das in mehrfacher Ausfertigung an.
 
Speisemeisterei calling, Mixtape Mobil auf Tour. Zielsicher steuere ich zum Schloss um wieder im Auftrag des Leberkäs tätig zu sein. Einmal Probe mit meinem be quiet and drive und Family Meal.
 

Das macht einfach Bock. Ich leg los mit Weckle, Leberkäs und geschmorter Paprika. Die Idee heut ist eine Art mediterranes Buffet zu machen. Blumenkohl kommt noch dazu, der eher polnisch und kleine Champignons kommen auch gerade recht. Mit hellem Balsamico und Butter. Heut erfährt "bumm bumm bumm" neue Dimensionen. Auch die Crepes werden schnell. Herrlich ist es mal wieder...
 

Mir taugt das genau so zu kochen und ich bin dankbar für die Spielwiese. Danach am Pass geht's heiss her beim Anrichten, alles geht glatt.

Ey, mil esker für den tollen Tag meine Lieben!!! Soviel zum Thema hardcorecuisine aus den letzten zwei Wochen...

Salzburg

A new ride könnte man auch sagen. Erstmal ein neues Ziel vor Augen und das weil ich ein neues Auto hab. Danke an meinen alten treuen Gefährten für 10 Jahre. Die neue Lady hat schnittige Kurven und einen dunklen Teint, macht irre Spaß. Mir wäre eine längere Autofahrt in den Urlaub jetzt nicht als erstes in den Sinn gekommen, manchmal kommt es doch anders. Bei einem Ausflug am Feiertag nach Stuttgart schau ich bei der Wartezeit auf die Pizza im Valle nochmal was denn in Salzburg so in Frage kommt. Ich wollte schon lang mal das restliche Österreich kennenlernen und fang jetzt mal in der Mozartstadt an. Ich war schonmal einen halben Tag dort, viel zu kurz. Die Erinnnerung ist stark verblasst.
 
Gutes Feature im neuen Auto - USB-Anschluß! Wahllos einen Haufen Songs auf den Stick ziehen und los fährt das Mixtape Mobil durch Bayern um an der Raststätte Lechwiesen anzuhalten. Irgendwie ist das bei den Fahrten in die Richtung Usus und ein Garant für einen lustigen Halt. Der Verkäufer wollte mir was Süßes verkaufen. Meine Antwort daß ich süß genug sei hat er mit Humor genommen. Die Fahrt ist recht kurzweilig, am Chiemsee vorbei und bei Siegdorf kommt mir der Gedanke eine Leberkässemmel zu holen. Durchfahren und feststellen daß der Ort eher eine Bäckerhochburg ist, flugs weiter ans Ziel. Mein Gasthof liegt etwas außerhalb, idyllisch zwischen Kuhstall und Flughafen. Trinke ich lieber abends ein Bier mehr bevor der Flugverkerhr mir den Schlaf raubt:-)
 
 
Im Gasthof sehr freundliches Personal, überhaupt zieht sich das die ganze Zeit hier durch. Egal wo man hinkommt. Mit dem Bus geht es in die Stadt und das fürs erste ziemlich exklusiv, siehe Bild. Bald zeigt die Salzburger Innenstadt ihre Silhouette. Ist das schön! Mit dem Wetter hab ich auch Glück.
 
 
 
Ich flaniere durch die Altstadt mit all ihren schönen Gassen, allen voran die Getreidegasse und einen Würstlstand finde ich auch beim Markt vor dem beeindruckenden Dom. Mit Puszta-Krainer, die die Bezeichnung "scharf" verdient. Weiter am Dom entlang bis zum Mozartplatz. Über eine der Brücken über die Salzach entlang der Promenade kommt ein Lokal in dem man gut das erste Stiegl zischen kann.
 
 
Die Neustadt und das Schloss Mirabell liegen sehr nahe, überhaupt sind die ganzen Sehenswürdigkeiten sehr nah beeinander. Auf die Festung führt ein Aufzug, jedoch für etwas arg viel Geld. Zumindest für mein Empfinden, schau ich es mir halt von unten an. Es gibt genug zu sehen.
 
 
 
 
Zu essen gibt es auch genug. An der Pommes Boutique startet die Mission trächtiger Biber so richtig mit einem Lammburger, dabei richtig gute Pommes.
 
 
Es wird Zeit für die erste Reservierung im Carpe Diem. Das hat einen Stern und bietet ein Fingerfood und Kleinigkeiten Menü an. Das klingt alles toll und ich mach mich schick, trink einen gespritzten Marillensaft und geh pünktlich dahin. Ein sehr tolles Konzept mit Restaurant im ersten Stock, Bar mit der Terrasse im Erdgeschoss. Treppe hoch, Platz nehmen und los geht es. Die Amuses machen wirklich Lust auf mehr, da erscheint ein Pfeffercornet mit Kartoffel-Espuma und Rindertartar:
 
 
Der Kellner empfiehlt Riesling und schenkt sehr gute Tropfen davon ein. Von der Rebsorte bin ich nicht der große Fan, aber die Weine begleiten das Menü sehr gut. Wie auch u.a. diesen Black Cod mit Dim Sum, Koriander und Daikon-Rettich:
 
 
Die Teller sind alle schön und stilsicher angerichtet. Die Geschmäcker sind sehr ausgewogen, ein sehr genußvoller Abend. Das ist schon sehr fein, da kann man schonmal schwelgen. Es fängt zu regnen an. Mir werden auf Nachfrage verschiedene Bars für den Absacker genannt, alle sehr nah.
 
Doch ich komm erstmal nicht weit. Den Gin Tonic nach dem Menü erledige ich gleich im Erdgeschoss. Das macht nachm Essen munter bevor es ins Mentor's geht. Es hat fast was von San Sebastian hier. Eine Bar an der anderen und überall gut gelaunte Menschen. Überhaupt sind die Salzburger sehr offen. Mir gefällt es hier immer besser. Die etwas ausgedehnte Kneipentour schließe ich mit einer Bosna ab. Was für ein Abend.
 
Am Samstag Frühstück und ich freu mich einfach dazusein. Entgegen der Vorhersage hält das Wetter den ganzen Tag mit überwiegend Sonnenschein.
 
 
In der Stadt scheint eine Junggesell/innen-Abschied-Konvention zu sein. So viel davon hab ich noch selten an einem Tag gesehen. Was ich auch noch nie gesehen hab ist das Kaiviertel-Fest, das verspricht einen launigen Abend. Die Neustadt schau ich mir genauer an und überleg nebenher im Cafe Bazar was ich mir wo heut reinpfeife. Salzburger Nockerl wäre ja ein Muß, gäbe es die Dinger auch für eine Person. Ich muss mir wohl jemand aufreissen bevor ich da das nächste Mal hinfahre. Ich erfreu mich an einer Melange, die Tasse weckt Kindheitserinnerungen.
 
 
Also wieder Würstl, schenkt Energie für einen kleinen Aufstieg unterhalb Hohensalzburg mit tollem Ausblick. Alpensalz kauf ich auf dem Weg auch.
 
 
 
Für den zweiten Abend hab ich keine Reservierung, aber langsam Hunger. In der blauen Gans gibt es Kalbsbries. Hab ich sonst auf keiner Karte gesehen. Die Wahl in Salzburg fällt wirklich schwer, die Stadt hat einige gute Restaurants. Manche übertreiben es m.E. allerdings im Preis etwas. Man merkt schon die Festspielstadt.
 
Wie gesagt, blaue Gans, Preis passt, vier Gänge und das Bries...
 
 
Nach Spargel mit Schinken im eigenen Sund, Tafelspitzsuppe ist das ein toller Gang. Schlicht, schnörkellös, sooo gut! Ambiente passt ebenso wie auch das Dessert mit Rhabarber und Topfen. Mit vielen meiner Lieblingsdinge vollgestopft geht es in Richtung Kaiviertel.
 
 
Ich mag solche Straßenfester und das hier find ich besonders gelungen. An verschiedenen Ecken Darbietungen, Bühnen mit Bands unterschiedlicher Stile. Das Publikum in Feierlaune macht einen unterhaltsamen Abend. So viele tolle Menschen die einer Unterhaltung nicht abgeneigt sind, wirklich witzig. Die Unterhaltungen gehen noch eine Runde weiter in den Bars. Im Soda Club ist das Licht diffus, es hat was von dinner in the dark, da sieht man evtl. die Wahrheit später.
 
Am nächsten Tag heimfahren heißt auch daß ich es nicht übertreibe. Fit trete ich die Fahrt am Sonntag an. Der Fahrspaß dauert etwas länger, wenn man dann mal fahren kann. Inmitten einer schönen Alpenlandschaft ist der Stau jedoch halb so schlimm.
 
Salzburg, es war mir eine Ehre bei dir!!! Das machen wir mal wieder!
 

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