basque crusade, the first days

Kaixo! Bin wieder da!!! Was war das für eine Zeit, einfach unglaublich, intensiv und ergreifend. Mit kommts vor als hätte da einer die Vorspultaste betätigt, so kurzweilig war das.
 
Los gehts natürlich mit dem Abflug bzw. mit dem obligatorischen Parfüm-Kauf. Vielleicht möchte mich ja jemand beschnuppern oder so. Die Verkäuferin schaut komisch als ich das Objekt der Begierde erstmal ausgiebig ausprobiere. Wohlriechend in den Flieger und hoffentlich hat das Parfüm den Angstschweiß übertüncht. Über den Alpen gehts turbulent zu und bei der Gelegenheit stell ich fest, daß diese Tischlein am Sitz gut montiert sind. Ich entwickle auch ungeheure Sympathie für BA vom A-Team. Wenigstens landet man wieder früher in Bilbao was nichts anderes heißt, als daß man auch früher in San Sebastian ist.
 
Die Stadt empfängt mich mit dermaßen schönem Wetter, es ist einfach nur geil wieder da zu sein! Erstmal gehts den Paseo Nuevo entlang mit der Melodie von "lyrically happy" auf den Lippen.
 
 
 
Nach einem Pulpo im Astelena ab an den Strand. Ich such mir immer markante Plätze aus, die ich auch wieder finde, falls man im Meer die Kontaktlinsen verliert. Heute entscheide ich für einen Platz zwischen gelber Fahne und sich barbusig sonnenenden, heißen Blondinen. So eine gelbe Fahne bringts halt. Wellen sind super, macht irre Spaß. Man ist kurz mal einen Meter höher und treibt gefühlte 50 km/h schnell auf den Strand zu. Ich ernte auch große Augen, als ich mit lautem "jööö" durch den Atlantik fege.
 
So viel Sport macht hungrig und das A Fuego Negro um acht auf. Ich verlasse meine Vermieterin mit einem laut jubelnden "horario de comer", es wird mit einem "hehe, si" beantwortert. AFN hat aber leiter Montag abend zu, dauert die Vorfreude einen Tag länger. Ziehe ich halt durch andere Bars, vor allem durch die, bei denen Estrella Galicia auf dem Zapfhahn steht. Das läuft...
 
 
 
Dienstag wieder summer in the city, kurz mal die Angebote der rebajas checken und wieder an den Strand zu meinem neuen Lieblingssport und danach ins Bergara zu meinen Lieblings-Bocadillo. Und natürlich pünktlich um acht A Fuego Negro. Schee ists wieder. Die Bar hat ein neues Styling und neue dishes. In diesem Urlaub werden es wohl einige schöne Stunden hier. Vor allem wenn man genug Glück hat, und den Sitzplatz beim Zapfmeister hat. Und wer letzten August aufmerksam mitgelesen hat, weiß dass dienstags in der Iguana-Bar eine sehr durstige Stimmung ist. Leider ist jetzt auch das ganze eine Privatveranstaltung und die lassen mich nicht rein. Wenn die wüssten, was denen an Umsatz flöten gegangen ist.
 
Ich lande auf einer Party mit lauter Holländer. Dieser ist gar nicht so, wie wir Deutschen immer meinen. War ein saulustiger Abend. Weil am 31. Juli in Spanien Feiertag ist, gehts auch länger wie drei. Fantastisch was man in dieser Zeit auch alles trinken kann. Genaus faszinierend, wie man es am heißesten Tag des Urlaubs am Mittwoch wieder rausschwitzt. Meine Fresse, so schnell kann ich gar kein Wasser trinken wie nötig...
 
 
Donnerstag morgen, vormittags, ich bin fit und der Kaffee sowie Crossaint in der Gorriti Taberna munden sehr. Ab gehts in den Quiksilver-Laden, günstige Shirts kaufen. Danach lauf ich durchs Zentrum und da läuft ein Typ an mir vorbei und ich denke, daß ich den kenne. Tatsächlich... das ist Edorta Lamo, Checkoch vom A Fuego Negro, der geistige Vater des MacKobe und Conejo Conaja undundund... vor allem ist der ein Riesentyp und dermassen freundlich:
 
 
Eine tolle Begegnung! Grinsend gehts an den Strand, Hunger schaffen für das Dinner bei Arzak. Das wird der nächste Report der Geschichten des kochenden Piraten.

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